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Under Armour: Umsatz sinkt auf fünf Milliarden US-Dollar inmitten strategischer Neuausrichtung

Die US-amerikanische Sportswear-Gruppe Under Armour hat am Dienstag ihre Finanzergebnisse für das vierte Quartal sowie für das gesamte Geschäftsjahr 2026 veröffentlicht. Das in Baltimore ansässige Unternehmen meldete einen Jahresumsatz von insgesamt fünf Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr beziehungsweise fünf Prozent auf Basis konstanter Wechselkurse.

Das Geschäftsjahr war von umfangreichen strukturellen Veränderungen geprägt, da die Gruppe ihr Betriebsmodell verschlankte. Präsident und Chief Executive Officer (CEO) Kevin Plank erklärte, die Ergebnisse spiegelten „bewusste Schritte“ zur Wiederherstellung der Markendisziplin wider. Zudem betonte Plank, dass der Fokus künftig auf moderner Marketingexzellenz liege, um die Nachfrage der Verbraucher:innen anzukurbeln.

Internationales Wachstum gleicht Rückgang in Nordamerika aus

Im vierten Quartal erzielte Under Armour einen Umsatz von 1,20 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem leichten Rückgang von einem Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Regional entwickelte sich das Geschäft jedoch unterschiedlich: In Nordamerika sank der Umsatz um sieben Prozent auf 641 Millionen US-Dollar, während der internationale Umsatz um zehn Prozent auf 539 Millionen US-Dollar stieg. Wachstumstreiber waren insbesondere Lateinamerika mit einem Plus von 22 Prozent sowie die Region Asien-Pazifik mit einem Wachstum von 13 Prozent.

Der Direct-to-Consumer-Kanal (DTC) zeigte sich im Schlussquartal widerstandsfähig und wuchs um fünf Prozent auf 406 Millionen US-Dollar. Dieses Wachstum wurde vor allem durch die eigenen Stores getragen, die einen Umsatzanstieg von acht Prozent verzeichneten. Der E-Commerce-Umsatz blieb stabil und machte im Berichtszeitraum 35 Prozent des gesamten DTC-Geschäfts aus.

Segmentergebnisse und Auswirkungen der Restrukturierung

Die Kernproduktbereiche der Gruppe entwickelten sich im Jahresverlauf unterschiedlich. Bekleidung blieb trotz eines Umsatzrückgangs von zwei Prozent auf 3,40 Milliarden US-Dollar der wichtigste Umsatzträger. Der Schuhbereich verzeichnete einen stärkeren Rückgang von elf Prozent auf 1,10 Milliarden US-Dollar. Accessoires waren die einzige Kategorie mit Wachstum und legten um ein Prozent auf 414 Millionen US-Dollar zu.

Für das Gesamtjahr wies Under Armour einen operativen Verlust von 163 Millionen US-Dollar aus. Das bereinigte operative Ergebnis belief sich auf 107 Millionen US-Dollar. Der Nettoverlust lag bei 496 Millionen US-Dollar und beinhaltete eine Wertberichtigung auf latente Steueransprüche des US-Bundesstaates in Höhe von 247 Millionen US-Dollar.

Die Bruttomarge sank im Jahresverlauf um 240 Basispunkte auf 45,5 Prozent. Als Gründe nannte das Unternehmen höhere Zölle, gestiegene Produktkosten sowie einen ungünstigen regionalen Umsatzmix. Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet die Gruppe jedoch eine deutliche Erholung und prognostiziert einen Anstieg der Bruttomarge um 220 bis 270 Basispunkte.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2027

Für das kommende Geschäftsjahr rechnet Under Armour mit einem leichten Umsatzrückgang. Während in Nordamerika ein niedriger einstelliger Rückgang erwartet wird, geht die Gruppe in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) sowie im asiatisch-pazifischen Raum von Wachstum aus.

Das Management plant zudem, die Marketinginvestitionen zu erhöhen, um die Marke in der aktuellen Stabilisierungsphase weiter zu stärken. Das bereinigte operative Ergebnis für das Geschäftsjahr 2027 soll zwischen 140 Millionen und 160 Millionen US-Dollar liegen.

Der Restrukturierungsplan für das Geschäftsjahr 2025, der bislang Kosten in Höhe von 261 Millionen US-Dollar verursacht hat, soll bis zum 31. Dezember 2026 weitgehend abgeschlossen sein.

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