„Umsatz in Deutschland verdoppelt“ - FatFace-CEO zur Expansion in Europa und zum digitalen Wachstum
Im Jahr 2025 machte die britische Lifestyle-Marke FatFace bedeutende Fortschritte bei der Anpassung an die sich wandelnden Verbraucher:innenbedürfnisse. Nach der Übernahme durch den britischen Einzelhandelsriesen Next im Jahr 2023 baute das Unternehmen auf seiner strategischen und operativen Dynamik auf.
International konzentriert sich FatFace derzeit auf die digitale Expansion. Im August startete die Marke digital in Deutschland über Zalando und bietet dort Damenmode, Herrenmode und Premium-Linien für ein neues Publikum an.
Partnerschaft mit Zalando verdoppelt Umsatz in Deutschland
„Der Beitritt zu einer Plattform wie Zalando gibt uns einen weiteren Berührungspunkt, um international neue Kund:innen zu gewinnen. Seit unserem Start auf Zalando ist der Handel wirklich positiv verlaufen. Tatsächlich haben wir unseren Umsatz in Deutschland verdoppelt“, berichtet FatFaces Chief Executive Officer (CEO) Will Crumbie im Gespräch mit FashionUnited.
Mit Partnerschaften wie diesen treibt es FatFace in einer sich wandelnden Einzelhandelslandschaft weiter in Richtung globaler Möglichkeiten. Das vergangene Jahr war daher von wichtigen Meilensteinen geprägt. Auf dem Heimatmarkt wagte sich FatFace in den neuen Bereich der Konzessionen. Die erste davon eröffnete im Juli im Next-Store im Lakeside Shopping Centre in West Thurrock in der Nähe von London. Der Standort bietet eine kuratierte Auswahl an Produkten und ermöglicht es der Marke , ihre Sichtbarkeit bei der bestehenden Kundschaft der Muttergesellschaft zu erhöhen.
Europäische Chancen und Auffrischung der Immobilien
Crumbie fügte hinzu, dass das Testen dieser Formate eine entscheidende „Möglichkeit für uns ist, direkt mit unseren Kund:innen in Kontakt zu treten, wie es bisher nicht möglich war. Das ist etwas, das wir weiterverfolgen werden“.
Die Strategie ist Teil eines umfassenderen Engagements, in das „profitable Filialnetz von FatFace in Großbritannien und Irland“ zu investieren. Dies umfasst Neueröffnungen, Renovierungen und modernisierte Ladenfronten. Zusammen mit der Stärkung digitaler und Großhandelspartnerschaften bilde dies den „ausgewogenen Ansatz des Unternehmens, der ein nachhaltiges, langfristiges Wachstum über alle unsere Kanäle hinweg unterstützt“, fügte Crumbie hinzu.
International hat sich der digitale Fokus bereits früh als vielversprechend erwiesen. Crumbie führte die Fähigkeit, Wachstum voranzutreiben und neue Märkte zu erschließen, auf den Beitritt zur ‘Next Total Platform’ zurück. Dieses Geschäftsmodell hat es FatFace ermöglicht, eine starke Grundlage durch gestärkte Betriebsabläufe, digitale Infrastruktur und neue Technologien aufzubauen. Daher bleibt der digitale Bereich ein zentraler Schwerpunkt für das Unternehmen und macht mittlerweile 36 Prozent des Gesamtumsatzes aus.
Die positive Entwicklung, die sich bereits in Deutschland zeigt, hat das Vertrauen von FatFace in die europäische Expansion gestärkt. Zukünftige Markteinführungen sind bereits bestätigt. „Wir haben bereits viele Erkenntnisse gewonnen, die wir in unsere zukünftige internationale Wachstumsstrategie einfließen lassen werden“, fügt Crumbie hinzu.
Petite-Linie zeigt Potenzial, während Kategorie für Expansion vorbereitet wird
Im Produktbereich hat FatFace die Inklusivität erhöht, indem es in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 sein erstes Petite-Angebot auf den Markt brachte. Die starke frühe Resonanz hat die Expansionspläne beschleunigt, so Produktdirektorin Kate Brown. Sie sagt, die Linie werde für Frühjahr/Sommer 2026 über Kleider und Jumpsuits hinaus auf gewebte Oberteile und Oberbekleidung erweitert, und das „früher als erwartet“.
Die Entwicklung der Petite-Kollektion erforderte von FatFace eine Anpassung der Herstellungs- und Prognoseprozesse. Brown erläuterte, dass Petite-Größen proportionale Anpassungen im gesamten Sortiment erfordern. Diese Herausforderung wurde in Zusammenarbeit mit bestehenden Lieferant:innen und internen technischen Teams bewältigt.
Die Marke führte zunächst Schlüsselkategorien ein, um die Nachfrage zu prüfen, bevor sie auf der Grundlage von Verkaufsleistung und Kund:innenfeedback expandierte. „Obwohl die Petite-Zielgruppe eine Nische ist, hat die Nachfrage unsere Erwartungen bereits übertroffen. Wir erweitern die Auswahl an Kategorien früher als erwartet“, so Brown.
Diese Kategorienerweiterung spiegelt die umfassendere datengesteuerte Strategie von FatFace wider. Brown erklärte, dass das Unternehmen analysiere, was sich gut verkaufe und wie Kund:innen das Produkt tragen. Auch das Feedback, das über die verschiedenen Kanäle eingehe, werde berücksichtigt und fließe in die Gestaltung neuer Kollektionen ein. Sie schloss mit den Worten, dass Inklusivität ein zentraler Wert bei FatFace sei und dass das Unternehmen sich verpflichtet habe, „sicherzustellen, dass alle, die ein Produkt von FatFace mögen, es auch kaufen können.“
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