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Über eine Milliarde Euro: Kering verkauft Mehrheitsbeteiligung an Mailänder Immobilie

Der französische Luxuskonzern Kering gab am Mittwoch bekannt, eine Mehrheitsbeteiligung an einer Immobilie in Mailand an die katarische Al Mirqab Group verkauft zu haben. Der Preis liegt bei über einer Milliarde Euro.

Kering hatte die Übernahme des Gebäudes im April 2024 für rund 1,3 Milliarden Euro angekündigt. In einer Mitteilung vom Mittwoch erklärte der Konzern, dass er „diese Immobilie in eine neu gegründete Aktiengesellschaft einbringt, die zu 80 Prozent von der Al Mirqab Group und zu 20 Prozent von Kering gehalten wird“.

Der Konzern gibt an, bei Abschluss der Transaktion 729 Millionen Euro erhalten zu haben. Die restlichen 432 Millionen Euro werden fünf Jahre später gezahlt.

Das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert liegt an einer Ecke des Mailänder Modeviertels Quadrilatero della Moda. Es ist „eines der bedeutendsten an der Via Monte Napoleone und nimmt eine symbolträchtige Position im Herzen des prestigeträchtigsten Viertels der Stadt ein“, so Kering in der Mitteilung.

Der Konzern erklärt, dass er wichtige Standorte für seine Marken sichern und gleichzeitig seine finanzielle Flexibilität stärken will.

Kering befindet sich mitten in einer Umstrukturierung und hat bereits früher ähnliche Partnerschaften angekündigt. Anfang 2025 betraf dies ein Immobilienportfolio in Paris. Dieses umfasste das Hôtel de Nocé an der Place Vendôme und zwei Gebäude an der Avenue Montaigne. Im Zuge dieser Transaktion erwarb die Investmentgesellschaft Ardian eine 60-prozentige Beteiligung an diesem Immobilienportfolio. Kering behielt die restlichen 40 Prozent.

Im Dezember unterzeichnete Kering eine weitere Vereinbarung mit Ardian über den Verkauf seines Gebäudes an der Fifth Avenue in New York für 766 Millionen Euro. Auch hier gab Kering an, 40 Prozent an dem gemeinsam mit Ardian gegründeten Unternehmen zu halten, während Ardian 60 Prozent besitzt.

Der Nettogewinn des Konzerns, zu dem Marken wie Gucci, Yves Saint Laurent und Balenciaga gehören, ist im Jahr 2025 um mehr als das Zehnfache gesunken. Seit der Ankunft des neuen Generaldirektors Luca de Meo im September befindet sich das Unternehmen in einer Umstrukturierung. De Meo war zuvor Chef bei Renault.

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