Trotz Umsatzplus: Canada Goose meldet höheren Verlust im zweiten Quartal
Der kanadische Bekleidungsanbieter Canada Goose Holdings Inc. konnte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 seinen Umsatz steigern. Allerdings musste der Daunenjacken-Spezialist aus Toronto gleichzeitig einen höheren Verlust hinnehmen.
Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Zwischenmitteilung belief sich der Umsatz im jüngsten Quartal, das am 27. September abgeschlossen wurde, auf 274,0 Millionen Kanadische Dollar (174,4 Millionen Euro). Das entsprach einem Plus von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Wechselkursveränderungen stiegen die Erlöse um 4,9 Prozent.
Am dynamischsten entwickelte sich der Umsatz in der Region Großchina. Dort stieg er um 32,5 Prozent (währungsbereinigt +28,2 Prozent) auf 68,5 Millionen Kanadische Dollar. In den übrigen Märkten des asiatisch-pazifischen Raums legten die Erlöse um 5,5 Prozent (währungsbereinigt +6,2 Prozent) auf 29,0 Millionen Kanadische Dollar zu. In Nordamerika erzielte das Unternehmen ein Plus von 8,1 Prozent (währungsbereinigt +7,5 Prozent) auf 107,6 Millionen Kanadische Dollar.
Abwärts ging es hingegen in der Region EMEA, die Europa, den Nahen Osten, Afrika und Lateinamerika umfasst. Dort schrumpfte der Umsatz um 14,0 Prozent (währungsbereinigt -13,9 Prozent) auf 68,9 Millionen Kanadische Dollar.
Das Management bestätigt die Jahresprognosen
Das Unternehmen konnte seine Bruttomarge, die im Vorjahresquartal bei 64,0 Prozent gelegen hatte, auf 66,8 Prozent steigern. Höhere Marketingaufwendungen und gestiegene Kosten im Zuge der Eröffnung neuer Stores sorgten allerdings dafür, dass der operative Verlust um 22,7 Prozent auf 21,6 Millionen Kanadische Dollar wuchs.
Der ausgewiesene Nettoverlust stieg von 17,4 auf 26,3 Millionen Kanadische Dollar. Der auf die Anteilseigner entfallende Nettoverlust aus fortgeführten Geschäftsbereichen – also ohne den Anteil der inzwischen verkauften Schuhmarke Baffin – erhöhte sich von 15,2 auf 18,8 Millionen Kanadische Dollar (12,0 Millionen Euro).
An seinen Prognosen für das laufende Geschäftsjahr hielt das Management fest. Es erwartet damit weiterhin ein Umsatzwachstum um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz und eine um Sondereffekte bereinigte EBIT-Marge im Bereich von elf bis zwölf Prozent.
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