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Trotz schwacher Bekleidungsumsätze: Deutscher Onlinehandel erwartet „stabiles Weihnachtsgeschäft“

Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (Bevh) geht angesichts der jüngsten Umsatzentwicklung zuversichtlich in die letzten Wochen des Jahres.

In den Monaten Oktober und November habe der Umsatz mit Waren im hiesigen Onlinegeschäft eine Höhe von 15,4 Milliarden Euro erreicht und damit das entsprechende Vorjahresniveau um 2,9 Prozent übertroffen, teilte die Branchenorganisation unter Berufung auf eine aktuelle Befragung von Verbraucher:innen am Donnerstag mit.

„Trotz der verhaltenen Konsumstimmung kann sich der Onlinehandel dieses Jahr erstmals wieder auf ein fröhlicheres Weihnachten freuen“, erklärte der Verband mit Blick auf die aktuelle Entwicklung. Insgesamt sieht er derzeit ein „stabiles Weihnachstgeschäft“ für die Branche.

Die Online-Umsätze mit Bekleidung wachsen nur marginal

Wenig erfreulich verliefen die vergangenen Wochen allerdings für den Modehandel im Internet. Im Warencluster Bekleidung legten die Gesamterlöse im Oktober und November lediglich um 0,1 Prozent auf rund 3,36 Milliarden Euro zu. Dabei wuchs der Umsatz mit Kleidung um 0,1 Prozent auf 2,66 Milliarden Euro und mit Haus- und Heimtextilien um 4,4 Prozent auf 360 Millionen Euro. Die Erlöse mit Schuhen blieben mit 702 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum unverändert.

Wachstumstreiber waren andere Bereiche. So stieg der Umsatz im Warencluster Einrichtung um 8,3 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro und im Cluster „Täglicher Bedarf“ um 6,7 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Im Bereich Unterhaltung erhöhte sich der Online-Umsatz um 1,3 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro, im Segment Freizeit wuchs er um 1,8 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro.


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