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Trotz Rekordumsatz: Abercrombie & Fitch macht weniger Gewinn

Der US-amerikanische Bekleidungskonzern Abercrombie & Fitch Co. konnte im Geschäftsjahr 2025/26 wie erwartet einen neuen Umsatzrekord aufstellen. Der Gewinn verfehlte allerdings das Vorjahresniveau. Für das laufende Jahr prognostizierte das Unternehmen am Mittwoch ein weiteres Umsatzplus.

Die Marke Hollister bleibt Wachstumsmotor

Im jüngsten Geschäftsjahr, das am 31. Januar endete, belief sich der Konzernumsatz auf 5,27 Milliarden US-Dollar (4,53 Milliarden Euro). Das entsprach einer Steigerung um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr und lag im Rahmen der aktuellen Prognose. Auf vergleichbarer Basis – also flächen- und währungsbereinigt – stiegen die Erlöse um drei Prozent.

Den neuen Umsatzrekord verdankte die Unternehmensgruppe ihrer Sparte Hollister, die ein Plus von 15 Prozent auf 2,74 Milliarden US-Dollar erzielte. Dieser Zuwachs reichte aus, um leichte Einbußen im Segment Abercrombie mehr als auszugleichen. In diesem Bereich gingen die Erlöse um ein Prozent auf 2,52 Milliarden US-Dollar zurück.

In allen Marktregionen entwickelte sich der Konzernumsatz positiv. In Amerika legten die Erlöse um sieben Prozent auf 4,29 Milliarden US-Dollar zu, in der Region EMEA, die Europa, den Nahen Osten und Afrika umfasst, um sechs Prozent auf 818,1 Millionen US-Dollar und im asiatisch-pazifischen Raum um fünf Prozent auf 157,8 Millionen US-Dollar.

Das Management prognostiziert weitere Umsatzzuwächse

Höhere Kosten sorgten allerdings dafür, dass der Gewinn das Vorjahresniveau verfehlte. So sank das operative Ergebnis um 5,6 Prozent auf 699,1 Millionen US-Dollar. Der auf die Anteilseigner entfallende Nettogewinn ging um 10,5 Prozent auf 506,9 Millionen US-Dollar (435,6 Millionen Euro) zurück. Der verwässerte Gewinn pro Aktie, der im Vorjahr bei 10,69 US-Dollar gelegen hatte, schrumpfte auf 10,46 US-Dollar.

Für das laufende Jahr prognostiziert das Management nun ein Umsatzwachstum um drei bis fünf Prozent und einen verwässerten Gewinn pro Aktie im Bereich von 10,20 bis 11,00 US-Dollar. Die derzeit absehbaren Auswirkungen der aktuellen Zollpolitik der US-Regierung sind darin bereits berücksichtigt. Das Unternehmen kündigte zudem an, sein Aktienrückkaufprogramm fortzusetzen. Geplant ist, im Laufe des Jahres eigene Anteilsscheine im Gesamtwert von etwa 450 Millionen US-Dollar zu erwerben.


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