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Trotz Fortschritten bei Farfetch: Coupang rutscht im vierten Quartal in die Verlustzone

Seit der Übernahme von Farfetch durch das südkoreanische Unternehmen Coupang war es schwierig, die Leistung des britischen Luxus-Onlinehändlers zu beurteilen. Dies lag insbesondere daran, dass der Mutterkonzern mit umfassenderen Herausforderungen auf dem Markt zu kämpfen hatte. In der jüngsten Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des vierten Quartals des Geschäftsjahres 2025 bestätigte CEO Bom Kim jedoch, dass sich die Lage verbessert habe.

„Bei Farfetch ist dies das erste Quartal seit unserer Übernahme, in dem wir ein positives Umsatzwachstum im Jahresvergleich bei positiven Gesamtresultaten erzielt haben“, erklärte Kim. „Wir sehen eine echte Chance, für Luxuskund:innen weltweit einen Mehrwert zu schaffen. Dies gelingt, indem wir das riesige Sortiment von Farfetch mit einem erstklassigen Versand- und Rückgabeerlebnis kombinieren.“

Diese Mitteilung erfolgt etwas mehr als zwei Jahre nach der Übernahme von Farfetch durch Coupang. Die Transaktion war damals von verärgerten Aktionär:innen heftig kritisiert worden, die behaupteten, der Deal habe den Wert des Unternehmens „zerstört“. Im Jahr 2023 hatte Farfetch mit zunehmenden finanziellen Problemen zu kämpfen, wobei allein im Großbritannien-Geschäft ein Jahresverlust von 805,5 Millionen Britischen Pfund (922,1 Millionen Euro) anfiel. Dieser Verlust verringerte sich bis 2024 erheblich auf 471,4 Millionen Britische Pfund nach Steuern.

Die Leistung von Farfetch hatte erhebliche Auswirkungen auf die finanzielle Lage von Coupang. Eine Datenpanne verschärfte kürzlich die Herausforderungen des Konzerns zusätzlich. Im vierten Quartal, das den Zeitraum von Oktober bis Dezember 2025 abdeckt, brach der Betriebsgewinn von Coupang im Jahresvergleich um 97 Prozent auf acht Millionen US-Dollar (7 Millionen Euro) ein. Das Unternehmen musste einen Nettoverlust von 26 Millionen US-Dollar hinnehmen, nachdem es im Vorjahresquartal noch einen Gewinn von 131 Millionen US-Dollar verbuchen konnte. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 36,6 Prozent auf 267 Millionen US-Dollar.

Dies geschah trotz eines Anstiegs des Gesamtumsatzes um elf Prozent auf 8,8 Milliarden US-Dollar (7,6 Milliarden Euro). Coupang nannte die Datenpanne als einen entscheidenden Faktor für die negative Geschäftsentwicklung, da sie das Umsatzwachstum, die Zahl der aktiven Kund:innen und die Mitgliedschaftsabonnements beeinträchtigt habe. Die Lage habe sich inzwischen stabilisiert, so der Konzern, und eine Erholung sei bereits im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres zu beobachten.

Finanzchef Gaurav Anand präsentierte in der Telefonkonferenz die Aussichten für die Zukunft: „Mit Blick auf das nächste Jahr gehen wir davon aus, dass die Trends bei Wachstum und Rentabilität in den nächsten Monaten verhalten bleiben werden“, erklärte er. „Die Auswirkungen der Datenpanne werden im Laufe des Jahres abnehmen, während wir diese Übergangsphase durchlaufen und weiterhin das Erlebnis bieten, das unsere Kund:innen erwarten.“

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