• Home
  • Nachrichten
  • Business
  • Texaid-Gruppe: Sanierungspläne für deutsche Töchter gebilligt

Texaid-Gruppe: Sanierungspläne für deutsche Töchter gebilligt

Die insolventen deutschen Tochtergesellschaften des Schweizer Recycling-Konzerns Texaid sind bei ihren Sanierungsbemühungen einen entscheidenden Schritt vorangekommen.

Die Sanierungspläne für die ReSales Textilhandels- und Recycling GmbH, die Texaid Collection GmbH sowie die Texaid Beteiligungsverwaltung Deutschland GmbH seien von den Gläubiger:innen einstimmig gebilligt worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Damit sei „der Weg für eine umfassende und nachhaltige Neuaufstellung der Gruppe frei“.

Dirk Andres, der im Rahmen des laufenden Insolvenzverfahrens als Generalbevollmächtigter fungiert, sieht nun gute Zukunftschancen für die betroffenen Firmen. „Mit der erwarteten Aufhebung des Verfahrens zum 31.03.2026 kann die Texaid-Gruppe Deutschland die Eigenverwaltung verlassen und sich wieder vollständig ihrer Kernaufgabe in der Kreislaufabfallwirtschaft widmen“, erklärte er in einem Statement. „Die Unternehmen sind nun wirtschaftlich solide aufgestellt und können gestärkt in die Zukunft gehen.“

Auch Geschäftsführer Martin Böschen stimmte die Entscheidung zuversichtlich. „Die breite Zustimmung unserer Gläubiger ist ein starkes Signal und ein zentraler Meilenstein für unseren Zukunftskurs“, betonte er. „In den vergangenen Monaten haben wir gemeinsam intensiv an tragfähigen Lösungen gearbeitet und wichtige Sanierungsmaßnahmen bereits umgesetzt. Die heutige Entscheidung bestätigt diesen eingeschlagenen Weg.“

Nach Angaben des Unternehmens werden durch das Sanierungskonzept „mehr als 600 Arbeitsplätze erhalten sowie zentrale Leistungen im Bereich Alttextilien gesichert“.


ODER ANMELDEN MIT
Insolvenz
ReSales Textilhandels- und -recycling GmbH
Texaid
Texaid Beteiligungsverwaltung Deutschland GmbH
Texaid Collection GmbH