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Streik der Kering-Mitarbeiter:innen: Beteiligung zwischen 70 und 100 Prozent

Der Streik der Mitarbeiter:innen des Luxusmodekonzerns Kering ist laut den Gewerkschaften auf große Beteiligung gestoßen. Wie diese mitteilten, lag die Beteiligung der Mitarbeiter:innen an den Streiks in den Betrieben der Konzernmarken – darunter Gucci, Saint Laurent, Bottega Veneta, Balenciaga, Alexander McQueen, Ginori 1735, Brioni und Kering selbst – zwischen 70 und 100 Prozent, erklärten die Gewerkschaften Filctem Cgil, Femca Cisl und Uiltec Uil am Mittwoch.

Auch die Demonstration im bei Florenz gelegenen Scandicci, an der Hunderte Mitarbeiter:innen und Delegierte teilnahmen, war gut besucht. Vor dem Sitz von Kering Italia in der Toskana sprachen Vertreter:innen der nationalen Sekretariate von Filctem Cgil, Femca Cisl und Uiltec Uil.

In ihrer Mitteilung erklärten die Gewerkschaften, der voll besetzte Platz zeige, dass das Verhalten von Kering als inakzeptabel wahrgenommen werde. Anlass des Streiks seien die Entlassungen bei Alexander McQueen sowie die Weigerung des Unternehmens, mit den Gewerkschaften über Lösungen zur Umverteilung der Belegschaft oder über Sozialleistungen zu verhandeln. Zudem kritisierten sie, dass CEO Luca de Meo nicht bereit sei, den Reorganisationsplan des Konzerns mit den Sozialpartnern und Investor:innen zu teilen.

Bereits am Vortag hatte das Management von Kering erklärt: „McQueen durchläuft derzeit ein kollektives Personalabbauverfahren, das die Aktivitäten der Marke in Italien betrifft. Diese schwierige Entscheidung wurde bereits früher und unabhängig von dem im vergangenen April in Florenz vorgestellten Konzernplan ‚ReconKering‘ getroffen. Die Entscheidung war leider nicht länger aufschiebbar und steht im Einklang mit dem neuen Betriebsmodell des Modehauses sowie der strategischen Überprüfung seiner globalen Aktivitäten. Ziel ist es, das Geschäft in den kommenden Jahren wieder nachhaltig profitabel zu machen.“

Zur Strategie des Konzerns erklärte das von Luca de Meo geführte Unternehmen weiter, Kering sei seit jeher bestrebt, einen konstruktiven Dialog mit den Gewerkschaftsvertretungen zu führen. Die Konzernstrategie werde weiterhin in regelmäßigen Treffen mit den Arbeitnehmervertreter:innen erläutert. Das nächste Treffen sei für Anfang Juni geplant.

Die Gewerkschaften wiesen diese Darstellung jedoch zurück. „Was bei McQueen passiert ist, spricht nicht für ein ernsthaftes Engagement des Konzerns“, heißt es in der Mitteilung. Kering kündige nun bereits terminierte Gespräche mit den Gewerkschaften an und verwechsle dabei – hoffentlich unbewusst – die Europäischen Betriebsräte mit den Gewerkschaftsorganisationen. Die Europäischen Betriebsräte seien keine Verhandlungsorgane, während genau dies die Aufgabe der Gewerkschaften sei.

Abschließend erklärten Filctem, Femca und Uiltec: „Für uns ist heute nur der Anfang einer harten Auseinandersetzung. Wir verteidigen die Arbeiter:innen, die das ‚Made in Italy‘ groß gemacht und die Marken bereichert haben. Wir schützen die Bezirke, die historisch die beste Qualität der Welt in diesem Sektor repräsentieren.“

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