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Starkes Auftaktquartal: Ebay steigert Umsatz um 19 Prozent

Der US-amerikanische E-Commerce-Konzern Ebay Inc. hat am Mittwoch starke Finanzergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt. Das Bruttowarenvolumen (GMV) erreichte demnach eine Höhe von 22,2 Milliarden US-Dollar. Damit stieg es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 Prozent (währungsbereinigt +14 Prozent). Der Umsatz kletterte auf 3,09 Milliarden US-Dollar (2,64 Milliarden Euro) – ein Plus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Bereits im Februar hatte Ebay angekündigt, die Online-Modeplattform Depop von Etsy übernehmen zu wollen. Der Deal hat einen Wert von rund 1,20 Milliarden US-Dollar in bar und soll bis zum Ende des dritten Quartals abgeschlossen werden. Dieser strategische Schritt zielt nach Angaben des Konzerns darauf ab, die Reichweite von Ebay bei jüngeren Konsument:innen zu vertiefen und die Präsenz im Secondhand-Modesektor auszubauen.

Fokus auf Mode und Secondhand

Ebay-CEO Jamie Iannone erklärte, dass die Ergebnisse des ersten Quartals einen starken Jahresauftakt markierten. Iannone betonte, dass Fokuskategorien sowie die strategischen Prioritäten C2C und Recommerce eine breit angelegte Dynamik vorangetrieben hätten. Das Unternehmen konzentrierte sich zudem auf interaktive Erlebnisse, darunter die Expansion von Ebay Live nach Frankreich, Italien und Kanada.

Im Modesegment kooperierte Ebay mit dem Magazin Vogue für die Pop-up-Events „Vogue Vintage Market“ in New York, London und Berlin. Diese Veranstaltungen präsentierten kuratierte Premium-Vintage-Stücke und Auktionen über Ebay Live. Zusätzlich lancierte das Unternehmen „The NYC Edit“. Dabei handelt es sich um einen Online-Styleguide und ein persönliches Resale-Erlebnis, bei dem Käufer:innen direkt aus den Kleiderschränken von Influencer:innen shoppen konnten.

Der Nettogewinn steigt um zwei Prozent

Der Nettogewinn aus fortgeführten Geschäften erreichte im ersten Quartal eine Höhe von 512 Millionen US-Dollar (437 Millionen Euro), was einem Anstieg um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach. Bereinigt um Sondereffekte legte er um 16 Prozent auf 760 Millionen US-Dollar zu. Die Werbeeinnahmen sind weiterhin ein bedeutender Treiber für den Konzern und generierten im ersten Quartal insgesamt 581 Millionen US-Dollar. First-Party-Werbeprodukte lieferten 555 Millionen US-Dollar – ein Anstieg von 33 Prozent auf berichteter Basis.

Ebay-Finanzchefin Peggy Alford hob hervor, dass die Ergebnisse den starken operativen Hebel widerspiegeln, der dem Geschäft innewohnt. Alford bestätigte, dass das Unternehmen weiterhin auf eine disziplinierte Umsetzung der strategischen Prioritäten setze und gleichzeitig Kapital zur Steigerung des langfristigen Werts nutze. Im Quartal gab der Konzern 639 Millionen US-Dollar durch Aktienrückkäufe und Bardividenden an die Aktionär:innen zurück.

Ausblick für das zweite Quartal

Für das zweite Quartal 2026 erwartet Ebay einen Umsatz zwischen 2,97 Milliarden US-Dollar und 3,03 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem währungsbereinigten Wachstum um acht bis zehn Prozent im Jahresvergleich. Das Unternehmen prognostiziert für denselben Zeitraum ein GMV zwischen 21,30 Milliarden US-Dollar und 21,70 Milliarden US-Dollar.

Der Konzern veröffentlichte zudem seinen ersten Klimatransitionsplan. Dieser skizziert einen Fahrplan, um Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis 2045 zu erreichen. Darüber hinaus ermöglichte Ebay for Charity den Teilnehmenden, im ersten Quartal weltweit fast 60 Millionen US-Dollar zu sammeln.

Das Unternehmen investiert darüber hinaus weiterhin in Social Commerce. Kürzlich wurde eine Partnerschaft mit Meta für das Facebook-Affiliate-Programm angekündigt, die es Kreativen ermöglicht, Produkte direkt in ihren Inhalten zu präsentieren.

Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.

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