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Sri Lankas Bekleidungsexporte steigen 2021 um fast 26 Prozent

Von Simone Preuss

18. Feb. 2022

Business

Bekleidungsfabrik / Trendsplant

Während die Bekleidungsexporte Sri Lankas von 3,939 Milliarden US-Dollar (rund 3,47 Milliarden Euro) im Jahr 2020 um 25,7 Prozent im Jahr 2021 stiegen, verfehlte das Exportvolumen dieses Sektors des südasiatischen Landes mit 4,951 Milliarden US-Dollar (rund 4,36 Milliarden Euro) im Jahr 2021 nur knapp die 5-Milliarden-US-Dollar-Marke (rund 4,4 Milliarden Euro). Dies geht aus dem Bericht „External Sector Performance“ für Dezember 2021 der Zentralbank Sri Lankas hervor. Textilexporte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 37 Prozent auf 355,4 Millionen US-Dollar (rund 312,7 Millionen Euro) im Jahr 2021.

Sri Lankas Bekleidungsexporte machen mit 51 Prozent einen Großteil der gesamten Industrieexporte des Landes aus, die sich 2021 auf über 9,7 Milliarden US-Dollar (etwa 8,53 Milliarden Euro) beliefen. Dies entspricht einem Anstieg von 26,5 Prozent gegenüber 7,6 Milliarden US-Dollar (rund 6,7 Milliarden Euro) im Jahr 2020. Textil- und Bekleidungsexporte zusammen machten 2021 56 Prozent aller Industrieexporte aus und stiegen um 22,9 Prozent auf 5,4 Milliarden US-Dollar (etwa 4,75 Milliarden Euro) an.

„Die Einnahmen aus dem Export von Industriegütern stiegen im Dezember 2021 um 21,3 Prozent im Vergleich zum Dezember 2020. Dieser Anstieg ist auf eine breit angelegte Zunahme der Einnahmen aus den meisten Industrieprodukten zurückzuführen, angeführt von Bekleidung, Erdölprodukten, Nahrungsmitteln, Getränken sowie Tabak- und Gummiprodukten. ... Der Export von Kleidungsstücken in alle wichtigen Märkte verbesserte sich“, heißt es im Bericht.

Im Vorjahr waren die Textil- und Bekleidungsexporte Sri Lankas aufgrund der Corona-Pandemie um 21 Prozent auf 4,423 Milliarden US-Dollar (rund 3,89 Milliarden Euro) zurückgegangen, während sie 2019 bei 5,596 Milliarden US-Dollar (rund 4,92 Milliarden Euro) lagen. Obwohl die sri-lankischen Bekleidungsfabriken ihre Produktion für wichtige Märkte wie die USA und Europa bald wieder aufnahmen, stellten einige ihre Produktion auf die Herstellung und den Export von persönlicher Schutzausrüstung um, was den starken Rückgang der Bekleidungsexporte verursachte. Insgesamt stiegen diese 2021 jedoch wieder an und scheinen auch 2022 diesen Trend fortzusetzen.

Laut Aroon Hirdaramani, Direktor des in Colombo ansässigen nachhaltigen Bekleidungsherstellers Hirdaramani Group, auf dem Sri Lanka Economic Summit im Dezember 2021, ist sogar eine Steigerung der Bekleidungsexporte des Landes auf 8 Milliarden US-Dollar (rund 7,04 Milliarden Euro) bis 2025 möglich, wenn der Sektor seine Investitionen in lokale Lieferketten erhöht.

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