SMCP: Quartalsumsatz sinkt um ein Prozent
Der französische Modekonzern SMCP musste im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 aufgrund von Einbußen im Heimatmarkt einen Umsatzrückgang hinnehmen. Das geht aus einer Zwischenmitteilung hervor, die die Muttergesellschaft der Marken Sandro, Maje, Claudie Pierlot und Fursac am Donnerstag veröffentlichte.
In den Monaten Juli bis September belief sich der Konzernumsatz demnach auf 291,4 Millionen Euro. Damit sank er im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,0 Prozent. Auf organischer Basis schrumpfte er um 2,0 Prozent.
In Frankreich muss der Konzern erhebliche Einbußen hinnehmen
Im französischen Heimatmarkt gingen die Erlöse demnach um 9,7 Prozent auf 87,7 Millionen Euro zurück. Das Unternehmen begründete die Einbußen unter anderem mit den „ungewöhnlichen Wetterbedingungen“ und der Schließung von Verkaufsflächen.
In den übrigen Märkten der Region EMEA, die Europa, den Nahen Osten und Afrika umfasst, ging es hingegen aufwärts. Dort stieg der Umsatz nicht zuletzt dank der positiven Entwicklung in Italien, Spanien und den Benelux-Ländern um 2,1 Prozent (organisch +2,5 Prozent) auf 112,6 Millionen Euro. In Amerika wuchsen die Erlöse um 6,3 Prozent (organisch +4,3 Prozent) auf 49,6 Millionen Euro, in Asien legten sie um 3,0 Prozent (organisch -3,3 Prozent) auf 41,6 Millionen Euro zu.
CEO Guichot lobt „robuste Geschäftsentwicklung“
Solide entwickelte sich die Marke Sandro, deren Umsatz im dritten Quartal um 1,2 Prozent auf 147,3 Millionen Euro zulegte. Auf organischer Basis blieb er im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weitgehend stabil. Maje musste ein Minus von 1,3 Prozent (organisch -2,4 Prozent) auf 114,2 Millionen Euro hinnehmen, die gemeinsamen Erlöse der übrigen Konzernmarken schrumpften um 9,6 Prozent auf 30,0 Millionen Euro.
In den ersten neun Monaten des Jahres lag der Konzernumsatz bei 888,4 Millionen Euro und verfehlte das entsprechende Vorjahresniveau damit um 0,8 Prozent (organisch -0,2 Prozent).
CEO Isabelle Guichot zeigte sich mit der jüngsten Entwicklung insgesamt zufrieden. „Im dritten Quartal erzielte der Konzern eine robuste Geschäftsentwicklung, obwohl das Konsumumfeld in bestimmten Regionen schwierig war“, erklärte sie in einem Statement. „Besonders erfreulich ist für uns das anhaltende Wachstum in Amerika und der EMEA-Region, das trotz anspruchsvoller Vergleichswerte erzielt wurde.“
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