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SMCP bleibt im dritten Quartal auf Erholungskurs

Von Jan Schroder

27. Okt. 2021

Business

Foto: Sandro

Der französische Bekleidungskonzern SMCP SAS konnte seinen Umsatz auch im dritten Quartal 2021 kräftig steigern. Die Erlöse hätten nur noch geringfügig unter dem Vergleichsniveau des Vorkrisenjahres 2019 gelegen, erklärte die Muttergesellschaft der Marken Sandro, Maje, Claudie Pierlot und De Fursac am Mittwoch.

In den Monaten Juli bis September belief sich der Umsatz von SMCP auf 271,7 Millionen Euro, was eine Verbesserung um 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutete. Organisch – also bereinigt um Währungseffekte und Veränderungen im Konzernportfolio – erreichte die Wachstumsrate 8,4 Prozent. Damit lagen die Erlöse nach Angaben des Unternehmens lediglich um 1,0 Prozent (organisch -3,2 Prozent) unter dem Vergleichsniveau von 2019.

In Frankreich sank der Umsatz im Vergleich zum dritten Viertel des vergangenen Jahres um 1,2 Prozent auf 88,4 Millionen Euro. Der Konzern begründete den leichten Rückgang mit der gezielten Beschränkung von Rabattaktionen und der Verkleinerung des Filialnetzes. In den übrigen Ländern der Region EMEA, die Europa, den Nahen Osten und Afrika einschließt, stieg der Umsatz um 16,4 Prozent (organisch +15,5 Prozent) auf 81,3 Millionen Euro.

Besonders kräftig waren die Zuwächse in Amerika, wo die Erlöse um 61,5 Prozent (währungsbereinigt +62,9 Prozent) auf 37,8 Millionen Euro zulegten. Aufgrund pandemiebedingter Probleme erreicht der Umsatz im asiatisch-pazifischen Raum lediglich eine Höhe von 64,2 Prozent und verfehlten das Vorjahresniveau damit um 2,2 Prozent (organisch -5,7 Prozent).

In den ersten neun Monaten belief sich der Umsatz damit auf 725,0 Millionen Euro, was einer Steigerung um 16,7 Prozent (organisch +17,3 Prozent) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entsprach. Nach eigenen Angaben erlebte der Konzern in den ersten Oktoberwochen eine „positive Dynamik in allen Märkten“ und zeigte sich daher zuversichtlich, seinen Umsatz im laufenden Geschäftsjahr auf eine Milliarde Euro steigern zu können.