Schwaches Schuhgeschäft bremst JD Sports im ersten Halbjahr

Der britische Handelskonzern JD Sports Fashion plc musste in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2026/27 einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen. Zuwächse im Bekleidungsgeschäft konnten Einbußen mit Schuhen nicht vollständig ausgleichen.

Laut eines am Mittwoch veröffentlichten Zwischenberichts belief sich der Konzernumsatz in den 26 Wochen vor dem 1. August auf knapp 5,90 Milliarden Britische Pfund (6,87 Milliarden Euro). Damit verfehlte er das entsprechende Vorjahresniveau um 0,7 Prozent (währungsbereinigt -0,8 Prozent). Die Erlöse mit Schuhen schrumpften auf organischer Basis um drei Prozent, während der Umsatz in der Kategorie Bekleidung und Accessoires organisch um vier Prozent zulegte.

Die Bruttomarge sank nicht zuletzt aufgrund gezielter Preisnachlässe im Onlinegeschäft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Basispunkte auf 46,8 Prozent. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn schrumpfte um 20,5 Prozent auf 294 Millionen Britische Pfund. Der ausgewiesene Gewinn vor Steuern wuchs hingegen um 74,6 Prozent auf 241 Millionen Britische Pfund (281 Millionen Euro), weil im Vorjahreszeitraum hohe finanzielle Einmalbelastungen das Ergebnis gedrückt hatten.

CEO Régis Schultz betonte, dass das Geschäft durch den „Druck der Lebenshaltungskosten für die Verbraucher:innen, den Gegenwind bei den Produktzyklen für Schuhe und einen stark von Rabattaktionen geprägten Markt“ beeinträchtigt worden sei. Das Management bestätigte aber seine Ergebnisprognose für das gesamte Geschäftsjahr. Es erwartet damit weiterhin einen um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Steuern zwischen 700 und 800 Millionen Britische Pfund.


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