Schöffel stellt Vertrieb neu auf
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Der Outdoor-Ausstatter Schöffel Sportbekleidung GmbH setzt auf neue Strukturen in seiner Vertriebsorganisation. Die Änderungen seien vorgenommen worden, um „den steigenden Anforderungen eines zunehmend digitalen und kundenzentrierten Marktes gerecht zu werden“, erklärte das in Schwabmünchen ansässige Unternehmen am Dienstag.
Ab dem laufenden Monat setzt Schöffel nun im Vertrieb auf „eine klare Trennung in zwei Hauptbereiche“. Der Bereich Wholesale umfasst demnach „alle Vertriebskanäle, bei denen Schöffel-Produkte über unabhängige Handelspartner verkauft werden“. Im Bereich „Direct to Consumer“ werden hingegen die B2C-Aktivitäten gebündelt. Er umfasst somit den eigenen Webshop sowie „Plattformen und Marktplätze, über die Schöffel direkt mit Endkund:innen agiert“. Außerdem wird hier das Customer Relationship Management (CRM) angesiedelt.
„Mit dieser neuen Vertriebsaufstellung stärkt Schöffel nicht nur seine digitale und physische Präsenz, sondern optimiert auch operative Prozesse zur Identifikation und Lösung von Brennpunkten im Vertrieb“, erklärte das Unternehmen.
Bernd Dietrich und Stefan Ostertag leiten die beiden neuen Vertriebsbereiche
Geleitet werden die beiden Bereiche von bewährten Führungskräften. Die Bereichsleitung Wholesale übernahm Bernd Dietrich, der seit mehr als zehn Jahren bei Schöffel tätig ist. Zuletzt führte er den internationalen Vertrieb und den Bereich Schöffel Teamwear. „In dieser Funktion steuerte er die Distributoren, Agenturen sowie die Tochtergesellschaften in Frankreich und Österreich“, heißt es in einer Mitteilung.
Die Leitung des „Direct to Consumer“-Bereichs obliegt Stefan Ostertag, der im Unternehmen wie bisher die Ressorts Marketing und Digital Business verantwortet. „Ich freue mich darauf, den wachsenden Digital-Vertrieb weiter zu stärken“, erklärte er in einem Statement. „Die Verzahnung von Marketing und Direct to Customer bietet uns enorme Chancen, unsere Endkund:innen noch besser zu verstehen und unser Markenversprechen ‚Ich bin raus.‘ gezielter erlebbar zu machen.“