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Saks-Muttergesellschaft erwirbt Neiman Marcus, Amazon steigt als Investor ein

Von Rachel Douglass

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Credits: Neiman Marcus.

Nach einem langwierigen Hin und Her, das sich über mehrere Jahre hinzog, wird nun davon ausgegangen, dass die Kaufhauskonzerne Saks Fifth Avenue und Neiman Marcus Group endlich fusionieren werden. Mehreren Medienberichten zufolge hat die Saks-Muttergesellschaft Hudson's Bay Co. (HBC) eine Vereinbarung zum Kauf der Neiman Marcus Group für einen Wert von 2,65 Milliarden US-Dollar (etwa 2,45 Milliarden Euro) getroffen.

Darüber hinaus wird angenommen, dass der Marktplatzgigant Amazon neben der Private-Equity-Firma Apollo und dem Softwareunternehmen Salesforce zu den Investor:innen des Deals gehört.

„Ich bin sehr aufgeregt. Wir haben über ein Jahrzehnt daran gearbeitet“, bestätigte Richard Baker, Executive Chairman und Chief Executive Officer von Hudson's Bay, die Nachricht gegenüber dem Branchenmagazin WWD. „Wir haben viele Gespräche geführt, um Neimans in viel größerem Umfang zu kaufen. Vorher war es zu teuer. Es hat keinen Sinn gemacht. Dann kam die Pandemie. "Neiman's ging in Konkurs, aber wir kamen schließlich an einen Punkt, an dem wir uns einigen konnten und das taten, was unserer Meinung nach für alle das Richtige ist.“

Neu gegründete Abteilung Saks Global soll Luxusimmobilien betreuen

Durch die Transaktion plant HBC die Gründung von "Saks Global", das ein Portfolio von Luxuseinzelhandels- und -immobilienstandorten, darunter Saks Off 5th und das zu Neiman gehörende Bergdorf Goodman, zusammenfasst. Die sieben Milliarden US-Dollar schwere Abteilung wird vom derzeitigen Saks-CEO Marc Metrick geleitet werden, berichtet WWD, während der Präsident und CEO von HBC Properties and Investments, Ian Putnam, CEO von Saks Global Properties werden soll. Die Zukunft des CEO der Neiman Marcus Group, Geoffroy van Raemdonck, ist derzeit noch unklar.

Das kanadische Geschäft von HBC, zu dem unter anderem die Hudson's Bay-Kaufhäuser gehören, soll rekapitalisiert werden und von Saks Global getrennt bleiben. Es wird erwartet, dass das Geschäft durch eine Mischung aus Eigenkapital von neuen und bestehenden Aktionär:innen und Fremdkapital finanziert wird.

Verschiedenen Medienberichten zufolge soll einer dieser Investoren, Amazon, Hand in Hand mit der neu gegründeten Saks Global arbeiten, um "Innovationen im Namen von Kund:innen und Markenpartner:innen" voranzutreiben.

HBC bestätigte auch den Abschluss einer Finanzierung in Höhe von 1,15 Milliarden US-Dollar durch Investmentfonds und Konten, die von Mitarbeitern von Apollo verwaltet werden, sowie eine revolvierende Kreditfazilität in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar von einer Reihe von Banken, einschließlich der Bank of America.

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