• Home
  • Nachrichten
  • Business
  • Saks Global soll Design-Talente unterstützen – fordern Modeverbände vom insolventer Luxushändler

Saks Global soll Design-Talente unterstützen – fordern Modeverbände vom insolventer Luxushändler

Eine Koalition führender Modeverbände fordert Schutzmaßnahmen für aufstrebende Designer:innen inmitten der laufenden Umstrukturierung von Saks Global.

In einem gemeinsamen Brief, der dem Fachmagazin WWD vorliegt, haben der Council of Fashion Designers of America (CFDA), der British Fashion Council (BFC), die Camera Nazionale della Moda Italiana (CNMI) und die Fédération de la Haute Couture et de la Mode (FHCM) Geoffroy van Raemdonck, den Chief Executive Officer (CEO) des insolventen Einzelhändlers, aufgefordert, eine „faire und verantwortungsvolle“ Behandlung junger Marken sicherzustellen, während ausstehende Zahlungen geklärt werden.

Die Sorge bezieht sich auf Berichte, wonach einige unabhängige Designer:innen für bereits gelieferte Waren möglicherweise nicht bezahlt werden. Die Organisationen warnten, dass solche Verluste erheblich sein könnten: „Für viele dieser Unternehmen ist der Verlust der Bezahlung für erfüllte Aufträge nicht nur ein finanzieller Rückschlag, sondern eine direkte Bedrohung für ihre Fähigkeit, den Betrieb aufrechtzuerhalten.“

Der Brief soll ein strukturelles Ungleichgewicht in der Branche aufzeigen. Unabhängige Labels verfügen nicht über die finanziellen Mittel großer Luxuskonzerne. Daher sind verspätete oder gekürzte Zahlungen besonders schädlich für den Cashflow, die Produktionszyklen und die Lohnabrechnung.

Darüber hinaus betonte die Gruppe, dass aufstrebende Marken für Innovation und langfristiges Wachstum der Branche entscheidend sind. Sie fügte hinzu, dass „die Zukunftsfähigkeit der Mode auf einem System beruht“, in dem kleinere Akteur:innen ohne übermäßiges finanzielles Risiko wachsen können.

„Die anhaltende Stärke unserer Branche hängt von der Unterstützung der nächsten Generation von Designer:innen ab. Eine faire Behandlung würde jetzt ein starkes Zeichen für das Engagement von Saks Global für die kreative Gemeinschaft setzen, von der die Mode letztendlich abhängt“, so der Brief abschließend.

In einer Erklärung gegenüber WWD erklärte Van Raemdonck, dass Zahlungen, die vor dem Insolvenzantrag fällig waren, rechtlichen Beschränkungen unterliegen und im Rahmen des Gerichtsverfahrens abgewickelt werden. Verpflichtungen, die nach dem Antrag entstanden sind, werden hingegen im normalen Geschäftsverlauf erfüllt.

Er fügte hinzu, dass das Unternehmen das „Vertrauen“ zu den Lieferant:innen „wieder aufbaut“. Er hob auch die Wiederaufnahme der Lieferungen von fast 600 Marken hervor und verwies auf Einzelhandelseinnahmen in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar.

Saks hat zudem ausgewählte unabhängige Labels als „kritische Lieferant:innen“ eingestuft, obwohl nicht alle diesen Status erhalten haben. Ein:e Lieferant:in berichtete von Teilrückzahlungen von rund 20 Prozent der ausstehenden Beträge, während die Geschäfte mit Saks weiterlaufen. Saks hat sich verpflichtet, die Zusammenarbeit mit dem:der Lieferant:in fortzusetzen.

Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.

FashionUnited nutzt Künstliche Intelligenz, um die Übersetzung von Artikeln zu beschleunigen und das Endergebnis zu verbessern. Sie helfen uns, die internationale Berichterstattung von FashionUnited einer deutschsprachigen Leserschaft schnell und umfassend zugänglich zu machen. Artikel, die mithilfe von KI-basierten Tools übersetzt wurden, werden von unseren Redakteur:innen Korrektur gelesen und sorgfältig bearbeitet, bevor sie veröffentlicht werden. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@fashionunited.com


ODER ANMELDEN MIT
Insolvenz
Saks Global