Saks Global meldet Insolvenz an
Der US-amerikanische Handelskonzern Saks Global ist offiziell insolvent. Der Luxusgüter-Anbieter hat ein freiwilliges Insolvenzverfahren nach Chapter 11 vor dem US-Insolvenzgericht für den südlichen Bezirk von Texas eingeleitet.
Das Unternehmen, zu dem Saks Fifth Avenue, Saks Off 5th, Bergdorf Goodman und Neiman Marcus gehören, teilte mit, dass seine Läden vorerst geöffnet bleiben werden. Der Insolvenzantrag soll demnach ein laufendes Transformationsprogramm erleichtern, in dessen Rahmen Saks Global seine operative Präsenz überprüfen wird.
Ein Finanzierungspaket in Höhe von 1,75 Milliarden US-Dollar (1,61 Milliarden Euro) wurde ebenfalls abgeschlossen. Damit sollen das laufende Geschäft und die Sanierungsmaßnahmen gesichert werden. Ein Teil davon wird verfügbar sein, sobald das Unternehmen das Insolvenzverfahren beendet, was für später in diesem Jahr erwartet wird.
Laut Gerichtsdokumenten hat die Einzelhandelstochter des Konzerns, Saks Fifth Avenue, Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zwischen einer Milliarde und zehn Milliarden US-Dollar angegeben. Der Antrag gibt dem Luxuseinzelhändler Zeit, einen Umschuldungsplan mit den Gläubigern auszuarbeiten oder einen neuen Eigentümer zu finden, um eine Liquidation zu vermeiden.
Ehemaliger CEO der Neiman Marcus Group übernimmt die Führung
Um den Prozess zu überwachen, hat Saks Global sein Führungsteam grundlegend umstrukturiert. Der ehemalige Chef der Neiman Marcus Group, Geoffroy van Raemdonck, hat die Position des CEO von Richard Baker übernommen, der erst vor wenigen Tagen an die Spitze des Handelskonzerns gewechselt war. Van Raemdonck ernannte umgehend Darcy Penick zur President und Chief Commercial Officer sowie Lana Todorovich zur Verantwortlichen für die globalen Markenpartnerschaften.
In einer Erklärung betonte van Raemdonck, er sehe „große Chancen“ auf dem vor ihm liegenden Weg. „Zusammen mit den neu ernannten Führungskräften und unseren Kolleg:innen werden wir diesen Prozess gemeinsam steuern“, erklärte er. „Wir werden uns weiterhin darauf konzentrieren, unseren Kund:innen und Luxusmarken zu dienen. Ich freue mich darauf, als CEO das Unternehmen weiter zu transformieren. So wird Saks Global auch in Zukunft eine zentrale Rolle in der Entwicklung des Luxuseinzelhandels spielen.“
Die Insolvenz von Saks erfolgte nur ein Jahr nach der Übernahme der Neiman Marcus Group. Mit der Fusion war ein Einzelhandelskonzern gebildet worden, der ursprünglich ein „beispielloses Luxusportfolio mit mehreren Marken und enormem Wachstumspotenzial“ schaffen sollte, hatte Baker seinerzeit erklärt.
Das folgende Jahr erwies sich jedoch als schwierig. Saks kämpfte mit hohen Schulden und unerwartet geringen Umsätzen, weil das Geschäftsumfeld durch zurückhaltende Konsumausgaben belastet wurde.
Ein Insolvenzantrag nach Chapter 11 galt zunächst als „letzter Ausweg“ für den Einzelhandelskonzern, der versuchte, das Geschäft durch weitreichende Ladenschließungen, Massenentlassungen und Finanzierungszusagen zu sanieren.
Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.
FashionUnited nutzt Künstliche Intelligenz, um die Übersetzung von Artikeln zu beschleunigen und das Endergebnis zu verbessern. Sie helfen uns, die internationale Berichterstattung von FashionUnited einer deutschsprachigen Leserschaft schnell und umfassend zugänglich zu machen. Artikel, die mithilfe von KI-basierten Tools übersetzt wurden, werden von unseren Redakteur:innen Korrektur gelesen und sorgfältig bearbeitet, bevor sie veröffentlicht werden. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@fashionunited.com
ODER ANMELDEN MIT