Ross Stores macht im dritten Quartal weniger Umsatz und Gewinn

Der US-amerikanische Off-Price-Händler Ross Stores Inc. konnte im dritten Quartal 2020/21 seinen Umsatzrutsch bremsen, musste aber einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Die Ergebniseinbußen seien allerdings hauptsächlich auf einen negativen Sondereffekt zurückzuführen, erklärte das Unternehmen am Donnerstag in einem Zwischenbericht.

In den Monaten August bis Oktober erzielte der Discounter einen Umsatz in Höhe von 3,75 Milliarden US-Dollar (3,17 Milliarden Euro). Im Vergleich zum Vorjahresquartal entsprach das einem Rückgang um 2,5 Prozent. „Der Umsatztrend hat nach einem schwächeren Start im August im Laufe des Quartals Fahrt aufgenommen“, erklärte CEO Barbara Rentler in einer Mitteilung. Sie begründete die Erholung mit Verbesserungen im Sortiment, stärkeren Resultaten in den wichtigen Märkten des Unternehmens und einer zunehmenden Normalisierung der Ladenöffnungszeiten. Zudem habe der umsatzträchtige Zeitraum vor dem Schuljahresbeginn in diesem Jahr später begonnen, so Rentler.

Der Gewinn des Einzelhändlers verfehlte das entsprechende Vorjahresniveau allerdings klar. Der Quartalsüberschuss sackte um 64,6 Prozent auf 131,2 Millionen US-Dollar (110,6 Millionen Euro) ab. Das Unternehmen begründete den Rückgang mit einmaligen Belastungen in Höhe von 240 Millionen US-Dollar im Zuge der Refinanzierung eines Darlehens. Durch diese Maßnahme sei es gelungen, die jährlichen Zinszahlungen deutlich zu senken, erläuterte Rentler.

Bei den Aussichten für das Schlussquartal gab sich die Konzernchefin angesichts der aktuellen Entwicklung der Corona-Krise aber zurückhaltend: „Wir sind besorgt darüber, wie ein Anschwellen der Pandemie die Kundennachfrage im voraussichtlich sehr wettbewerbsintensiven Weihnachtsgeschäft beeinflussen könnte“, erklärte Rentler.

Foto: Ross Stores Website

 

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