Richemont steigert Quartalsumsatz um vier Prozent
Der schweizerische Luxusgüterkonzern Compagnie Financière Richemont SA (Richemont) konnte im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 ein solides Umsatzplus erzielen und damit die Markterwartungen übertreffen.
Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Zwischenmitteilung belief sich der Konzernumsatz in den Monaten Oktober bis Dezember auf 6,4 Milliarden Euro. Das entsprach einer Steigerung um vier Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Wechselkursveränderungen wuchsen die Erlöse um elf Prozent. Nach Angaben des Unternehmens beruhte das Plus auf anhaltend starken Geschäften der Schmuckmanufakturen und einer weiteren Erholung im Uhrensegment.
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres erreichte der Konzernumsatz eine Höhe von 17,0 Milliarden Euro und übertraf das entsprechende Vorjahresniveau damit um fünf Prozent (währungsbereinigt +10 Prozent).
Die Umsätze mit Schmuck und Uhren steigen
Die Schmucksparte, zu der Marken wie Buccellati, Cartier, Van Cleef & Arpels und Vhernier gehören, erzielte im dritten Quartal einen Umsatzanstieg um sechs Prozent (währungsbereinigt +14 Prozent) auf 4,8 Milliarden Euro. Dazu trugen Zuwächse in allen Vertriebskanälen und Regionen bei.
Das Uhrensegment meldete ein zweites aufeinanderfolgendes positives Quartal. Der Umsatz legte dank kräftiger Steigerungen in Amerika sowie im Nahen Osten und Afrika um ein Prozent (währungsbereinigt +7 Prozent) auf 872 Millionen Euro zu.
Der Geschäftsbereich „Sonstiges“, der die Mode- und Accessoires-Marken des Konzerns umfasst, musste einen Umsatzrückgang um fünf Prozent auf 742 Millionen Euro hinnehmen. Wechselkursbereinigt blieben die Erlöse weitgehend konstant. Innerhalb dieses Segments wuchsen die Mode- und Accessoires-Manufakturen um drei Prozent. Bemerkenswerte Dynamik zeigten nach Angaben des Konzerns die Marken Peter Millar und Gianvito Rossi. Watchfinder & Co. erzielte ein zweistelliges Wachstum.
Am dynamischsten entwickelt sich die Nachfrage im Nahen Osten und in Afrika
Richemont konnte in allen geografischen Regionen währungsbereinigte Zuwächse melden. Der Nahe Osten und Afrika verzeichneten mit 20 Prozent das höchste regionale Umsatzplus, was vor allem starken Resultaten in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu verdanken war. Die Umsätze in Japan wuchsen währungsbereinigt um 17 Prozent aufgrund starker lokaler Nachfrage und der Geschäfte mit Tourist:innen. Der Umsatz in Amerika stieg währungsbereinigt um 14 Prozent.
In Europa erzielte der Konzern dank starker Resultate in Großbritannien und Italien ein währungsbereinigtes Umsatzplus von acht Prozent. Der asiatisch-pazifische Raum verzeichnete ein währungsbereinigtes Wachstum um sechs Prozent. Die Gesamtumsätze in China, Hongkong und Macau stiegen dabei um zwei Prozent.
Hauptwachstumstreiber war im zurückliegenden Quartal der eigene stationäre Einzelhandel mit einer währungsbereinigten Steigerung um zwölf Prozent. Er steuerte 72 Prozent des gesamten Konzernumsatzes bei. Im Onlinevertrieb wuchsen die Erlöse währungsbereinigt um fünf Prozent, im Großhandelsgeschäft legten sie um neun Prozent zu.
Der Konzern erklärte, dass er trotz des komplexen makroökonomischen Umfelds weiterhin in die langfristigen Wachstumsaussichten seiner Manufakturen investiere. Steigende Materialkosten und volatile Wechselkurse belasten demnach aber weiterhin die Margen.
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