Puig: Negative Währungseffekte bremsen Umsatzwachstum im ersten Quartal
Der spanische Mode- und Kosmetikkonzern Puig hat am Dienstag seine Resultate für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt. Demnach wurde die Entwicklung des Unternehmens zuletzt besonders durch ungünstige Wechselkursveränderungen belastet.
Im Zeitraum von Januar bis März belief sich der Konzernumsatz der Muttergesellschaft von Marken wie Carolina Herrera, Nina Ricci, Paco Rabanne, Jean Paul Gaultier und Dries Van Noten auf insgesamt 1,22 Milliarden Euro. Damit übertraf er das Niveau des Vorjahresquartals lediglich um 0,8 Prozent.
Die negativen Währungseffekte bezifferte das Management auf vier Prozentpunkte. Auf vergleichbarer Basis und bei konstanten Wechselkursen sei der Umsatz um 4,7 Prozent gestiegen, heißt es in einer Mitteilung.
CEO Jose Manuel Albesa hob die positive Gesamtentwicklung hervor. „Erneut hat Puig ein solides erstes Quartal verzeichnet und den Premium-Beauty-Markt übertroffen. Das ist uns in den letzten fünf Jahren gelungen, einschließlich der letzten acht Quartale als börsennotiertes Unternehmen“, erklärte er in einem Statement. „Unsere Resultate sind besonders bedeutsam, wenn man die anspruchsvolle Vergleichsbasis in unserem umsatzstärksten Segment Düfte und Mode berücksichtigt.“ Alle Regionen hätten „zum Wachstum auf vergleichbarer Basis und bei konstanten Wechselkursen beigetragen“, betonte Albesa. Besonders stark sei der Impuls im asiatisch-pazifischen Raum gewesen.
In Asien steigert der Konzern seinen Umsatz um fast 18 Prozent
Im ersten Quartal belief sich der Umsatz in der Sparte Düfte und Mode auf 897,2 Millionen Euro. Damit blieb er gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu unverändert. Zulegen konnte die Kategorie Make-up mit einem Plus von 3,3 Prozent auf 170,8 Millionen Euro. Im Hautpflege-Segment legten die Erlöse um 2,1 Prozent auf 147,3 Millionen Euro zu.
In der wichtigsten Marktregion EMEA, die Europa, den Nahen Osten und Afrika umfasst, stieg der Konzernumsatz um 1,9 Prozent auf 655,9 Millionen Euro, in Amerika ging er hingegen aufgrund negativer Währungseffekte um fünf Prozent auf 428,3 Millionen Euro zurück. Im asiatisch-pazifischen Raum erzielte die Unternehmensgruppe ein Plus von 17,9 Prozent auf 131 Millionen Euro.
Die Fusionsgespräche mit Estée Lauder gehen weiter
Das Management bestätigte zudem seine Jahresprognosen. Erwartet wird somit weiterhin ein solides Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis und bei konstanten Wechselkursen. Die bereinigte Marge des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll trotz gestiegener Kosten das Vorjahresniveau von 20,7 Prozent erreichen.
Der Konzern erklärte außerdem, dass in den laufenden Gesprächen über eine mögliche Fusion mit dem US-Konzern The Estée Lauder Companies Inc. noch keine Entscheidungen getroffen worden seien.
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