Produktpiraterie kommt die Modebranche teuer zu stehen
Jährlich entgehen europäischen Modehändlern durch Produktplagiate Einnahmen von über zwölf Milliarden Euro bei Bekleidung sowie weitere 2,7 Milliarden Euro bei Schmuck und Handtaschen. Das geht aus einer Untersuchung des European Union Intellectual Property Office (EUIPO) hervor, das für den Schutz geistigen Eigentums zuständig ist.
Das EUIPO stellt fest, dass Verbraucher:innen bereit sind, mehr für „designorientierte“ Produkte wie Mode, Möbel und Elektronik zu bezahlen. Der Mehrwert liegt also im Design, was designintensive Märkte anfällig für Fälschungen macht.
Soziale Medien erleichtern es billigen Nachahmungen, den Mainstream zu erreichen. Laut der EUIPO-Studie gab mehr als ein Zehntel der Befragten an, schon einmal wissentlich Fälschungen gekauft zu haben. Bei der Generation Z unter 24 Jahren ist es sogar mehr als ein Viertel.
Rund 28 Millionen Bürger:innen in der EU arbeiten in designintensiven Branchen und erwirtschaften damit 16 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das EUIPO rät Unternehmen daher dringend, ihre Entwürfe offiziell registrieren zu lassen. Die Anmeldung eines einfachen Produkts kostet 350 Euro. Die Rechte gelten in allen Mitgliedstaaten und können alle fünf Jahre bis zu einer maximalen Dauer von 25 Jahren verlängert werden.
Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.
FashionUnited nutzt Künstliche Intelligenz, um die Übersetzung von Artikeln zu beschleunigen und das Endergebnis zu verbessern. Sie helfen uns, die internationale Berichterstattung von FashionUnited einer deutschsprachigen Leserschaft schnell und umfassend zugänglich zu machen. Artikel, die mithilfe von KI-basierten Tools übersetzt wurden, werden von unseren Redakteur:innen Korrektur gelesen und sorgfältig bearbeitet, bevor sie veröffentlicht werden. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@fashionunited.com
ODER ANMELDEN MIT