Primark meldet Umsatzplus in Großbritannien und Einbußen in Kontinentaleuropa
Der britische Mischkonzern Associated British Foods plc (ABF) hat hat am Donnerstag eine Zwischenmitteilung zur Geschäftsentwicklung in den 16 Wochen bis zum 3. Januar 2026 veröffentlicht. Auf Basis der vorliegenden Zahlen erwartet die Unternehmensgruppe weiterhin, dass die Handelskette Primark im ersten Halbjahr ein Umsatzplus im niedrigen einstelligen Prozentbereich erzielen wird.
Primark verzeichnet regionale Unterschiede
Im aktuellen Berichtszeitraum war die Entwicklung bei Primark von erheblichen regionalen Unterschieden geprägt. In Großbritannien übertraf der Einzelhändler den schwächelnden Bekleidungsmarkt und konnte mit einen Umsatzanstieg um drei Prozent seinen Marktanteil vergrößern. Das flächenbereinigte Wachstum lag dort bei etwa 1,7 Prozent. Das Unternehmen führte die Steigerung auf strategische Investitionen in das Sortiment, Preisanpassungen und den Ausbau digitaler Initiativen wie Click & Collect zurück.
Der Zuwachs in Großbritannien wurden jedoch durch einen flächenbereinigten Umsatzrückgang von 5,7 Prozent in Kontinentaleuropa aufgezehrt. Dort rechnet das Unternehmen auch weiterhin mit einem fragilen Verbrauchervertrauen. Zudem beginnen die „Erholungsmaßnahmen nach britischem Vorbild“ in der Region demnach „erst langsam zu greifen“.
Volatilität und Margendruck
Auch bei seiner Expansion in den USA sah sich Primark mit Herausforderungen konfrontiert . Volatile Einzelhandelsbedingungen hätten sowohl die Stimmung der Verbraucher:innen als auch die Frequenzen beeinträchtig, erklärte der Einzelhändler. Während das globale Filialexpansionsprogramm einschließlich einer bedeutenden Franchise-Eröffnung in Kuwait insgesamt vier Prozent zum Umsatzplus beigetragen habe, sei das Gesamtwachstum für den Zeitraum hinter den bisherigen Erwartungen zurückgeblieben, erklärte das Unternehmen.
Um die Lagerbestände in diesem schwachen Umfeld zu reduzieren, seien deutlich höhere Preisnachlässe gewährt worden, heißt es in einer Mitteilung. Diese Maßnahme habe die Profitabilität von Primark unter Druck gesetzt.
Sollten die aktuellen Umsatztrends anhalten, erwartet der Konzern, dass die um Sondereffekte bereinigte operative Gewinnmarge von Primark im laufenden Geschäftsjahr weiterhin bei etwa zehn Prozent liegen wird. Das Unternehmen betonte, dass es weiterhin auf eine breite Palette neuer Initiativen setze, um die Umsatzentwicklung und die Profitabilität in der zweiten Jahreshälfte wieder zu stärken.
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