Portugals Textilexporte profitieren von Märkte außerhalb Europas
Die portugiesischen Textil- und Bekleidungsexporte erreichten im ersten Quartal 2026 trotz eines herausfordernden Umfelds ein moderates, aber signifikantes Wachstum. Ein Rückgang in mehreren europäischen Märkten wurde durch Steigerungen in Nicht-EU-Ländern ausgeglichen.
Zwischen Januar und März erreichten die internationalen Verkäufe des Sektors 1,44 Milliarden Euro. Dies habe einem Anstieg um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprochen, teilte das portugiesische Nationale Statistikinstitut (INE) mit. Trotz eines Rückgangs in diesem Zeitraum bleibt Spanien der Hauptabnehmer für portugiesische Textilien.
In den ersten Monaten des Jahres setzte sich die wachsende Bedeutung von Kategorien mit höherer Wertschöpfung im portugiesischen Exportmix fort. Strickwaren führten erneut die internationalen Verkäufe mit 566,5 Millionen Euro an, was einem Wachstum um 3,1 Prozent entsprach. Gleichzeitig legte Bekleidung außer Maschenware um 5,6 Prozent auf 274,7 Millionen Euro zu.
Auch technischere Kategorien gewannen an Bedeutung. Imprägnierte Stoffe und Spezialtextilien für industrielle Anwendungen wuchsen im Quartal um 10,5 Prozent. Teppiche und Bodenbeläge verzeichneten mit einem Anstieg um 15,7 Prozent einen der höchsten Zuwächse des Zeitraums.
Im Gegensatz dazu waren mehrere Rohstoffe und Zwischenprodukte von der der schwächeren internationalen Nachfrage betroffen. Die Exporte von synthetischen und künstlichen Fasern sanken um 30 Prozent.
Der Großteil der portugiesischen Exporte ging erneut in die Staaten der Europäischen Union (EU), obwohl die Verkäufe innerhalb des Blocks um 0,6 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro sanken. Spanien blieb das führende Handelsziel mit Einkäufen im Wert von 321 Millionen Euro, trotz eines Rückgangs um 5,6 Prozent. Frankreich gewann mit einem Wachstum um fast vier Prozent an Boden, während Deutschland seine Importe um 7,7 Prozent reduzierte.
Außerhalb Europas festigten die USA ihre Position als viertgrößter Markt für Portugal. Die entsprechenden Importe stiegen um 6,6 Prozent. Auch die Niederlande stachen mit einem Wachstum von 14 Prozent hervor.
Zu den dynamischsten Zielen zählte auch Kanada. Die portugiesischen Exporte dorthin stiegen um 21 Prozent auf 31 Millionen Euro, angetrieben hauptsächlich durch Strickwaren, Bekleidung und Heimtextilien. Das Wachstum in Märkten wie Polen, Vietnam und Singapur spiegelt ebenfalls die geografische Diversifizierungsstrategie wider. Diese hat die portugiesische Textilindustrie in den vergangenen Jahren beschleunigt, um ihre Abhängigkeit von Westeuropa zu verringern.
Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.
FashionUnited nutzt Künstliche Intelligenz, um die Übersetzung von Artikeln zu beschleunigen und das Endergebnis zu verbessern. Sie helfen uns, die internationale Berichterstattung von FashionUnited einer deutschsprachigen Leserschaft schnell und umfassend zugänglich zu machen. Artikel, die mithilfe von KI-basierten Tools übersetzt wurden, werden von unseren Redakteur:innen Korrektur gelesen und sorgfältig bearbeitet, bevor sie veröffentlicht werden. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@fashionunited.com
ODER ANMELDEN MIT