OVS steigert Jahresumsatz um sieben Prozent und verzichtet auf die Übernahme von Kasanova
Der italienische Handelskonzern OVS SpA konnte im Geschäftsjahr 2025/26 trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter wachsen.
Laut vorläufigen Zahlen, die das Unternehmen am Mittwoch veröffentlichte, erreichte der Umsatz im Ende Januar abgeschlossenen Geschäftsjahr eine Höhe von 1,74 Milliarden Euro. Das entsprach einer Steigerung um etwa sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt um den Anteil der Bekleidungskette Goldenpoint, deren Übernahme im vergangenen Jahr abgeschlossen wurde, stiegen die Erlöse um drei Prozent.
Nach Angaben des Unternehmens erzielte Goldenpoint zuletzt „herausragende“ Resultate. In den sieben Monaten seit der Konsolidierung hätten die Erlöse um etwa zehn Prozent über dem entsprechenden Vorjahresniveau gelegen, heißt es in einer Mitteilung.
Auch beim Ergebnis machte der Konzern Fortschritte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag den aktuellen Schätzungen zufolge im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 216 bis 218 Millionen Euro und übertraf das Niveau des Vorjahres damit trotz der jüngsten „Kosteninflation“ um etwa elf Prozent. Begründet wurde der Anstieg mit einer Verbesserung der Handelsmarge.
Der Konzern zeigte sich mit der Entwicklung im Schlussquartal zufrieden. „Der positive Trend der ersten neun Monate des Jahres hat sich auch im letzten Quartal fortgesetzt. In diesem Zeitraum verzeichneten alle Marken ein Wachstum, auch auf flächenbereinigter Basis“, erklärte das Unternehmen. „Besonders hervorzuheben ist der Beitrag der neuen Projekte, insbesondere im Bereich Damenmode und Beauty.“
Zuversichtlich zeigte sich das Management auch mit Blick auf das laufende Jahr. „In einem weiterhin unsicheren Marktumfeld gehen wir davon aus, dass wir die Effekte der zahlreichen umgesetzten Projekte nutzen können. Das bezieht sich sowohl auf den Produktbereich als auch auf die Auswirkungen der digitalen Innovation auf die Betriebsabläufe“, heißt es in einer Mitteilung. Der Konzern werde zudem „von einigen günstigen externen Faktoren profitieren“. Dazu zähle etwa die Schwäche des US-Dollars, der die wichtigste Referenzwährung für die Einkäufe des Unternehmens sei.
Abstand nahm OVS hingegen von der geplanten Übernahme des Haushaltswaren-Anbieters Kasanova. Die auslaufende Offerte sei nicht erneuert worden, weil die erforderlichen Bedingungen nicht erfüllt worden seien, teilte der Konzern mit.
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