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Outfittery-CEO Julia Bösch unterstützt Resale-Start-up Reverse.supply

Von Simone Preuss

26. Aug. 2021

Business

Cottonbro / Pexels

Das zu Beginn des Jahres gegründete Berliner Start-up Reverse.supply hat den Abschluss einer Pre-Seed Finanzierung in mittlerer, sechsstelliger Höhe bekannt gegeben. Unterstützt wird das junge Secondhand-fördernde Unternehmen von bekannten Business Angels wie Outfittery-Gründerin und CEO Julia Bösch, Optiopay CEO und Rebuy Gründer Marcus Börner und dem Frühphaseninvestor Push Ventures. Mit der Finanzspritze plant das Unternehmen den Ausbau und Wachstum seiner Geschäftstätigkeit in Deutschland.

Das Geschäftsmodell von Reverse.supply beruht auf der derzeit starken Nachfrage nach Secondhand-Mode, von der Marken und Einzelhändler kaum profitieren. Reverse.supply bietet über seine Plattform White-Label-Re-Commerce Lösung für Modemarken und Marktplätze an, darunter ein Ankaufsportal für Secondhand-Kleidung sowie ein AI-getriebenes Grading-System zur Qualitätskontrolle und Preisbestimmung. Die Ware wird schließlich markenkonform im Webshop der Kundschaft angezeigt und lässt sich dort auch kaufen.

Secondhand wächst 21 Mal schneller als Firsthand

„Wir sehen eine extrem große Veränderung des Kaufverhaltens: Bereits heute kaufen 34 Prozent der Verbraucher und Verbraucherinnen Secondhand-Ware; damit wächst der Markt 21 Mal schneller als der konventionelle Handel“, erklärt Reverse.supply Mitgründer Janis Künkler in einer Pressemitteilung.

„Nachhaltigkeit ist aktuell das Thema der Modebranche. Immer mehr Mode-Kunden und -kundinnen sind bereit zu nachhaltigeren Marken zu wechseln. Mit Reverse.supply haben wir eine einfache, skalierbare Lösung gebaut, mit der Marken Nachhaltigkeit und Circularity mit den stark wachsenden Märkten Re-Commerce und Secondhand verbinden können“, ergänzt Mitgründer Max Große Lutermann.

„Wir sind überzeugt davon, dass ein großes Potential im Re-Commerce bei vielen Marken vorhanden ist. Das Team von Reverse.supply bietet hier eine starke Lösung an” sagt David Aigner von Push Ventures.