New Yorker kann Jahresgewinn mehr als verdoppeln

Der Braunschweiger Bekleidungsanbieter New Yorker SE hat im Geschäftsjahr 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein zweistelliges Umsatzplus erzielt und seinen Gewinn kräftig gesteigert. Das geht aus einem aktuellen Geschäftsbericht hervor, der vor wenigen Tagen im Unternehmensregister des Bundesanzeigers veröffentlicht wurde.

Der Konzernumsatz erreichte demnach im vergangenen Jahr eine Höhe von knapp 3,6 Milliarden Euro und übertraf das Vorjahresniveau um 13 Prozent. Damit habe er sich „deutlich dynamischer als der europäische Modemarkt insgesamt“ entwickelt, erklärte das Unternehmen. Obwohl einzelne Läden geschlossen wurden, um „das Filialportfolio zu optimieren“, erhöhte sich die Gesamtzahl der Standorte im Laufe des Jahres um 38 und belief sich Ende Dezember auf 1.335 Stores in 48 Ländern.

Dank des kräftigen Umsatzwachstums und höherer Margen konnte das Unternehmen seinen Jahresüberschuss mehr als verdoppeln. Nachdem er 2024 bei 252,6 Millionen Euro gelegen hatte, erreichte er im vergangenen Jahr eine Höhe von 679,6 Millionen Euro.

„Sehr schwierige“ Bedingungen: Das Management rechnet für 2026 mit einem Ergebnisrückgang

Für 2026 gab sich die Geschäftsführung zurückhaltend. Der Vorstand rechne „mit nachhaltig sehr schwierigen Markt- und Umfeldbedingungen, die stark durch politische Unsicherheiten und globale Spannungen belastet sein werden und eine verlässliche Prognose hemmen“, heißt es im Geschäftsbericht. Trotzdem sei das Management „überzeugt, dass NY auch unter diesen Bedingungen aufgrund seiner starken Marktposition und Leistungsfähigkeit weiterhin erfolgreich agieren kann“.

Insgesamt sei für das laufende Jahr „ein moderater Ausbau des Filialnetzes vorgesehen, begleitet von einem leichten Umsatzanstieg“, erklärte das Unternehmen. Gleichzeitig werde mit einem „moderaten“ Rückgang der Handelsmarge gerechnet. Zu erwarten sei daher „ein ausgeprägt niedrigeres Ergebnis vor Steuern sowie eine entsprechend sinkende Vorsteuerrendite“.


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