Neue Schuldscheindarlehen: Otto Group sammelt 325 Millionen Euro ein
Der Hamburger Handels- und Dienstleistungskonzern Otto GmbH & Co. KGaA hat sich durch neue Schuldscheindarlehen mit verschiedenen Laufzeiten frische Finanzmittel verschafft. Die Einnahmen bezifferte das Unternehmen am Dienstag auf insgesamt 325 Millionen Euro. Diese sollen demnach nun „zur Finanzierung allgemeiner Unternehmenszwecke“ genutzt werden.
Der Konzern wertete die Transaktion als Erfolg. Das ursprünglich angestrebte Vermarktungsvolumen von 100 Millionen Euro sei deutlich übertroffen worden, heißt es in einer Mitteilung. Die verschiedenen Tranchen mit Laufzeiten von drei, fünf und sieben Jahren konnten nach Angaben des Unternehmens „jeweils am unteren Ende der Vermarktungsspanne gepreist und platziert werden“. Beteiligt hätten sich „mehr als 30 nationale und internationale Investoren, vor allem in- und ausländische Geschäftsbanken, Genossenschaftsbanken sowie Sparkassen“.
Chief Financial Officer (CFO) Katy Roewer begrüßte die Resonanz auf die Offerte. „Das hohe Investoreninteresse bestätigt sehr eindrücklich die positive und konsequente Entwicklung der Otto Group in den letzten Jahren sowie das hohe Vertrauen, welches unsere Unternehmensgruppe am Kapitalmarkt genießt“, erklärte sie in einem Statement. „Wir haben uns bewusst für eine erneute Schuldscheintransaktion entschieden, um unser Fälligkeitenprofil vorausschauend und aus einer Position der Stärke heraus zu steuern.“
Der Konzern hatte bereits 2022 und 2025 Schuldscheindarlehen begeben. Diese seien „als Fremdkapitalinstrument fester Bestandteil der Finanzierungsstrategie der Otto Group“ und sorgten für eine Diversifizierung der Investorenbasis, erklärte das Unternehmen. Insgesamt konnte der Konzern nach eigenen Angaben im Zuge der drei Transaktionen insgesamt knapp eine Milliarde Euro am Schuldscheinmarkt platzieren.
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