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Nach überraschend starken Quartalszahlen: Tapestry hebt Jahresprognosen an

Der US-amerikanische Modekonzern Tapestry Inc. konnte im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 dank starker Resultate seiner Kernmarke Coach kräftige Zuwächse beim Umsatz und Gewinn erzielen. Das Management hob daraufhin am Donnerstag die Jahresprognosen an.

Im jüngsten Quartal, das am 28. März endete, belief sich der Konzernumsatz auf 1,92 Milliarden US-Dollar (1,63 Milliarden § Euro). Das entsprach einer Steigerung um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Wechselkursveränderungen wuchsen die Erlöse um 19 Prozent. Auf Pro-forma-Basis – also ohne die Beiträge der im vergangenen August verkauften Marke Stuart Weitzman – legte der Umsatz sogar um 25 Prozent (währungsbereinigt +23 Prozent) zu.

Die Kernmarke Coach erzielt ein Umsatzplus von 31 Prozent

Wachstumstreiber war die Marke Coach, deren Umsatz um 31 Prozent (währungsbereinigt +29 Prozent) auf 1,70 Milliarden US-Dollar stieg. Kate Spade musste hingegen ein Minus von zehn Prozent (währungsbereinigt -11 Prozent) auf 219,6 Millionen US-Dollar hinnehmen.

Nach eigenen Angaben konnte Tapestry im dritten Quartal weltweit über 2,4 Millionen neue Kund:innen gewinnen. Bemerkenswert ist, dass die Generation Z über 35 Prozent dieser neuen Kohorte ausmachte. Dieser demografische Wandel ging mit starken Resultaten in der Kategorie Lederwaren einher, insbesondere bei Coach. Die Handtaschenverkäufe der Marke stiegen um mehr als 20 Prozent.

Fast alle Marktregionen trugen zum kräftigen Wachstum bei. Auf Pro-forma-Basis stiegen die Erlöse in Nordamerika um 20 Prozent auf 1,10 Milliarden US-Dollar, in Großchina um 61 Prozent (währungsbereinigt +55 Prozent) auf 432,2 Millionen US-Dollar und in Europa um 31 Prozent (währungsbereinigt +21 Prozent) auf 118,6 Millionen US-Dollar.

Lediglich in Japan musste der Konzern einen Rückgang um zehn Prozent auf 123,9 Millionen US-Dollar hinnehmen. Der Umsatz in den kleineren asiatischen Märkten belief sich auf 116,3 Millionen US-Dollar legte damit auf Pro-forma-Basis um 24 Prozent (währungsbereinigt +16 Prozent) zu.

Der Quartalsgewinn steigt um 69 Prozent

Dank der Trennung von Stuart Weitzman und Verbesserungen in den Betriebsabläufen stieg die Bruttomarge trotz höherer Zölle um 80 Basispunkte auf 76,9 Prozent. So stieg das operative Ergebnis um 68,5 Prozent auf 427,5 Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn belief sich auf 343,8 Millionen US-Dollar (292,1 Millionen Euro) und übertraf das Niveau des Vorjahresquartals damit um 69 Prozent.

Angesichts der unerwartet starken Zahlen, die CEO Joanne Crevoiserat auf die Effekte des Reformprogramms „Amplify“ zurückführte, erhöhte das Management seine Prognosen für das Gesamtjahr. Es rechnet nun mit einem Umsatz im Bereich von 7,95 Milliarden US-Dollar, was einen Anstieg um etwa 14 Prozent gegenüber dem Vorjahre bedeuten würde. Zuvor waren lediglich 7,75 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt worden.

Die Prognose für den um Sondereffekte bereinigten verwässerten Gewinn pro Aktie, die bisher bei 6,40 bis 6,45 US-Dollar gelegen hatte, wurde auf 6,95 US-Dollar angehoben. Das würde einem Wachstum um mehr als 35 Prozent im Jahresvergleich entsprechen.

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