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Nach Übernahme: Missoni strebt in den nächsten fünf Jahren einstellige Umsatzzuwächse an

Das italienische Modehaus Missoni strebt in den nächsten fünf Jahren jährliche einstellige Umsatzzuwächse an. Dies soll unter anderem durch Investitionen in Mini-Boutiquen in Urlaubsorten und in die Marketingkommunikation erreicht werden. Erst kürzlich hatte die Gründerfamilie verkündet, aus dem Unternehmen auszusteigen.

„Nach mehreren schwierigen Jahren sind wir 2024 und 2025 wieder auf Wachstumskurs“, erklärte CEO Livio Proli gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Die Gruppe werde nun mit der neuen Aktionärsstruktur wieder investieren. „Wir streben ein gesundes und profitables Wachstum an“, so Proli.

„Wir planen neue Eröffnungen von Mini-Boutiquen in Resorts“, erläuterte der Missoni-Chef. „Wir wollen auch unsere Investitionen in den digitalen Bereich verstärken und mehr Mittel für die Kommunikation bereitstellen.“ Proli, der das Unternehmen seit 2020 leitet, fügte hinzu, dass auch ein Relaunch der Herrenmode-Linie und die Stärkung des Geschäfts mit Lederaccessoires geprüft würden.

Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz von Missoni um fünf Prozent auf 130 Millionen Euro. Das operative Ergebnis belief sich nach Angaben des Unternehmens auf 20 Millionen Euro.

Erst vor wenigen Tagen hatte Missoni eine Veränderung seiner Eigentümerstruktur verkündet. Die Familie Missoni steigt demnach als Gesellschafterin aus. Die Marke setzt ihre italienische Geschichte aber mit dem Fondo Strategico Italiano (FSI) fort. FSI hat beschlossen, sein Engagement zu verstärken und Mehrheitsgesellschafter zu werden. Der Fonds war bereits 2018 in das Unternehmen eingestiegen. An der Spitze der 1953 gegründeten Marke wird auch nach der Übernahme CEO Proli stehen. Barnaba Ravanne, der Mitbegründer von FSI, soll die Position des President übernehmen. Der Abschluss der Transaktion ist für das zweite Quartal geplant.

Im Rahmen der Übernahme tritt auch die Familie Fassin-Bachmueller als neue Gesellschafterin ein. Sie erwirbt rund 25 Prozent des Kapitals über ihre Holdinggesellschaft Katjes Quiet Luxury. Diese kontrolliert bereits die deutsche Sportswear-Marke Bogner. Katjes International hatte in einer Mitteilung erklärt, eine Kaufoption auf die Aktien von FSI zu besitzen, die dem Unternehmen die Möglichkeit eröffnet, Mehrheitsaktionär von Missoni zu werden.

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