Nach starkem Auftaktquartal: Levi Strauss hebt Jahresprognosen an
Der US-amerikanische Bekleidungsanbieter Levi Strauss & Co. hat am Dienstag überraschend starke Resultate für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 vorgelegt und daraufhin seine Jahresprognosen angehoben. Nach eigenen Angaben erzielte der Denim-Spezialist umfassende Zuwächse in allen Regionen und Vertriebskanälen. Bezahlt machte sich demnach vor allem die strategische Ausrichtung auf den eigenen Einzelhandel.
Im Auftaktquartal, das am 1. März endete, belief sich der Umsatz auf 1,7 Milliarden US-Dollar. Das entsprach einer Steigerung um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auf organischer Basis – also bereinigt um Wechselkurseffekte und den Anteil aufgegebener Geschäftsbereiche – stiegen die Erlöse um neun Prozent. Beflügelt wurde die Entwicklung durch ein zweistelliges Plus im internationalen Geschäft.
In Europa wuchs der Umsatz um 24 Prozent (organisch +10 Prozent) in Asien um 13 Prozent und in Nord- und Südamerika um neun Prozent. Im US-Markt stieg der Umsatz um vier Prozent. Beyond Yoga, die Activewear-Marke des Konzerns, entwickelte sich stark und verzeichnete ein Umsatzplus von 23 Prozent.
Eigener Einzelhandel bleibt Wachstumsmotor
Die Umstellung des Unternehmens auf ein Direct-to-Consumer-Modell (DTC) bleibt ein wesentlicher Wachstumsmotor. Der DTC-Umsatz stieg um 16 Prozent und machte 52 Prozent des gesamten Quartalsumsatzes aus. Innerhalb dieses Kanals wuchs der E-Commerce um 21 Prozent, während die Erlöse auf vergleichbarer Basis um sieben Prozent zunahmen. Im Großhandelsgeschäft stieg der Umsatz um zwölf Prozent und übertraf damit die Erwartungen.
Michelle Gass, die President und CEO von Levi Strauss, erklärte während der Telefonkonferenz zu den Geschäftsergebnissen, dass das Großhandelssegment von höheren Investitionen der Handelspartner in die Kategorien Damenmode und Oberteile profitieren konnte. Diese Bereiche sind für die Marke noch nicht vollständig erschlossen.
Der Quartalsgewinn steigt deutlich
Der Nettogewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen, der im Vorjahresquartal bei 140 Millionen US-Dollar gelegen hatte, stieg auf 177 Millionen US-Dollar. Der um Sondereffekte bereinigte verwässerte Gewinn pro Aktie erreichte eine Höhe von 0,42 US-Dollar und übertraf damit die ursprüngliche Prognose.
Im Laufe des Quartals schüttete der Konzern 214 Millionen US-Dollar an die Aktionär:innen aus. Dies geschah durch Dividenden im Umfang von 54 Millionen US-Dollar und ein beschleunigtes Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 200 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen hat zudem die Veräußerung seiner Marke Dockers abgeschlossen, die nun unter als nicht fortgeführter Geschäftsbereich ausgewiesen wird.
Chief Financial and Growth Officer Harmit Singh kündigt seinen Abschied an
Das Unternehmen gab zudem bekannt, dass Harmit Singh, der Executive Vice President und Chief Financial and Growth Officer, in den Ruhestand treten wird, sobald die Nachfolge geregelt ist. Singh werde während der Übergangsphase als Sonderberater tätig bleiben, heißt es in einer Mitteilung.
Aufgrund des positiven Jahresauftakts erhöhte der Konzern seine Prognosen für das gesamte Geschäftsjahr 2025/26. Erwartet wird nun ein Umsatzplus zwischen 5,5 und 6,5 Prozent. Auf organischer Basis wird ein Wachstum um 4,5 bis 5,5 Prozent prognostiziert. Der bereinigte verwässerte Gewinn pro Aktie soll jetzt 1,42 bis 1,48 US-Dollar erreichen.
„Unsere strategische Transformation führt zu höheren Renditen und profitablerem Wachstum“, betonte Singh. Die aktualisierte Prognose berücksichtigt potenziellen makroökonomischen Druck und geht davon aus, dass die Importzölle aus China bei 30 Prozent und aus dem Rest der Welt bei 20 Prozent bleiben.
Im Rahmen seiner Premium-Strategie konzentriert sich der Konzern nach eigenen Angaben weiterhin auf den Verkauf zum vollen Preis und auf Innovationen, wobei die hochwertige „Blue Tab“-Linie im Quartal einen Anstieg von 40 Prozent verzeichnete.
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