Nach Insolvenzverfahren: Defshop sieht „positive Geschäftsentwicklung“
Im vergangenen Herbst hatte der Streetwear-Händler Defshop GmbH Insolvenz angemeldet. Nach der Billigung eines Sanierungsplans erfolgte im Mai die Aufhebung des Verfahrens durch das zuständige Amtsgericht Darmstadt. Jetzt will das Unternehmen wieder durchstarten.
Defshop werde künftig „von einem strategischen Investor aus der Textilbranche unterstützt“ und habe sich im Zuge des Insolvenzverfahrens „wirtschaftlich stabilisiert“ und „operativ deutlich schlanker aufgestellt“, heißt es in einer Mitteilung. Der E-Commerce-Spezialist konnte nach eigenen Angaben die vergangenen Monate nutzen, um „zentrale Strukturen des Unternehmens nachhaltig weiterzuentwickeln“. Dabei sei „das Geschäftsmodell konsequent modernisiert und auf eine flexible, plattformorientierte Organisation ausgerichtet“ worden.
Das Management will wieder „nach vorne blicken“
Das Unternehmen verwies darauf, dass es seit dem Beginn des Jahres „eine positive Geschäftsentwicklung“ erlebt habe. Der Fokus liege nun darauf, „das Vertrauen von Kundinnen und Kunden, Markenpartnern und Dienstleistern weiter zu stärken – durch Verlässlichkeit, ein attraktives Sortiment und einen verbesserten Service“.
In einem Statement zog das Management eine Bilanz der jüngsten Entwicklung. „Die vergangenen Monate waren für alle Beteiligten intensiv und herausfordernd. Umso mehr freuen wir uns, dass Defshop nun erfolgreich neu aufgestellt ist und wir gemeinsam mit unseren Partnern nach vorne blicken können“, heißt es dort. „Unser besonderer Dank gilt unseren Mitarbeitenden, Marken, Dienstleistern und vor allem unseren Kundinnen und Kunden, die uns auf diesem Weg begleitet und Defshop weiterhin ihr Vertrauen geschenkt haben.“
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