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Moschino-Mutter Aeffe erhält Angebot von Oxy Capital

Die italienische Modegruppe Aeffe hat ein vorläufiges, unverbindliches Angebot von Oxy Capital erhalten. Der Plan würde es der Private-Equity-Gesellschaft ermöglichen, die Vermögenswerte der Aeffe-Gruppe zu übernehmen und die Schulden bis Ende dieses Jahres vollständig umzustrukturieren. Das teilte das an der Euronext Mailand der Borsa Italiana notierte Unternehmen, das im Mode- und Luxussegment tätig ist, am Mittwoch in einer Mitteilung mit.

Veräußerung gegen Übernahme aller Verbindlichkeiten

„Nach Abschluss des Auswahlverfahrens für potenzielle Investor:innen, die Interesse an einer Unterstützung des Unternehmens gezeigt hatten, hat Oxy Capital srl (Oxy) ein Angebot unterbreitet. Das Verfahren wurde aufgrund der Notwendigkeit einer externen Intervention zur Festlegung einer Finanzstrategie eingeleitet, um den Erfolg des Sanierungsprozesses zu gewährleisten. Es wurde mit Unterstützung von Lazard und in Abstimmung zwischen den Unternehmensorganen, dem Sachverständigen Riccardo Ranalli und den Berater:innen des Unternehmens durchgeführt. Aeffe ist der Ansicht, dass dieses Angebot, sofern es bestätigt wird, den Erfolg des eingeschlagenen Sanierungskurses ermöglichen kann“, heißt es in der Mitteilung.

Das Angebot von Oxy ist vorläufig und unverbindlich. Oxy tritt dabei als Leiter eines Konsortiums aus Industrie- und Finanzpartner:innen auf, das sich noch in der Gründungsphase befindet. Es bedarf daher noch einer Bestätigung und kann Änderungen unterliegen. Diese könnten sich aus den laufenden Prüfungen und den Ergebnissen der Gespräche zwischen Oxy und den anderen beteiligten Parteien ergeben.

Das Angebot sieht einen komplexen Prozess vor. An dessen Ende würde im Wesentlichen das gesamte Unternehmen der Aeffe-Gruppe an eine oder mehrere Einheiten des Bieterkonsortiums veräußert. Die Veräußerung würde im Gegenzug für die Übernahme aller Verbindlichkeiten der Aeffe-Gruppe erfolgen. Diese sollen durch ein Krisenbewältigungsinstrument umstrukturiert werden, „sodass Aeffe nach Abschluss der Transaktion von seinen Schulden befreit und im Wesentlichen vermögenslos wäre“, heißt es in der Mitteilung.

Hinsichtlich des Zeitplans sieht das Angebot vor, den Restrukturierungsvorschlag allen Gläubiger:innen vorzulegen. Ziel ist es, bis Oktober 2026 eine Genehmigung zu erhalten. Dies würde den Abschluss der Veräußerung bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 ermöglichen.

„Das Unternehmen bietet dem Bieter die notwendige Unterstützung bei der Strukturierung der potenziellen Transaktion. Gleichzeitig bereitet es mit Unterstützung des Sachverständigen alle erforderlichen Maßnahmen vor. Dies geschieht auch im Hinblick auf das Auslaufen des Vergleichsverfahrens (composizione negoziata della crisi, Anm. d. Red.) und der Schutzmaßnahmen am 6. Juni. Ziel ist es, die Aussichten auf die Findung und Umsetzung der besten Lösung im Interesse des Unternehmens, der Gläubiger:innen und aller anderen Stakeholder:innen zu wahren“, schließt die Mitteilung.

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