Moncler Group meldet Umsatzplus von drei Prozent in den ersten neun Monaten
Der italienische Modekonzern Moncler SpA konnte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2026 seinen Umsatz steigern. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung belief sich der Konzernumsatz im Zeitraum von Januar bis September auf 1,90 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von drei Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresniveau. Bereinigt um Wechselkursveränderungen stiegen die Erlöse um sechs Prozent.
Die Hauptmarke Moncler steigerte ihren Umsatz um zwei Prozent (währungsbereinigt +6 Prozent) auf 1,59 Milliarden Euro. Das Label Stone Island legte um sechs Prozent (währungsbereinigt +8 Prozent) auf 306,2 Millionen Euro zu.
Im dritten Quartal wurde das Wachstum allerdings gebremst. Der Konzernumsatz lag bei 605,5 Millionen Euro und blieb damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum währungsbereinigt nahezu konstant.
Die Marke Moncler erwirtschaftete davon 499,6 Millionen Euro. Dies entspricht einem währungsbereinigten Rückgang um ein Prozent im Jahresvergleich, was nach Angaben des Unternehmens auf eine Verlangsamung im eigenen Einzelhandel zurückzuführen war.
Stone Island verzeichnete im dritten Quartal einen Umsatz von 105,9 Millionen Euro und legte damit im Jahresvergleich währungsbereinigt um fünf Prozent zu, was auf Zuwächse im eigenen Einzelhandel und im Großhandelsgeschäft zurückzuführen war.
Konzernchef Ruffini: „In Momenten wie diesem sind Disziplin und Pragmatismus unerlässlich“
Remo Ruffini, der Executive Chairman der Moncler Group, hob die zuletzt schwierigen Rahmenbedingungen hervor. „Im dritten Quartal war unsere Branche weiterhin mit einem äußerst komplexen Umfeld konfrontiert“, erklärte er in einem Statement. „In Momenten wie diesem sind Disziplin und Pragmatismus unerlässlich. Noch wichtiger ist es jedoch, mit einer langfristigen Vision auf unsere Markenstrategie fokussiert zu bleiben.“
In den ersten neun Monaten war der asiatische Markt Wachstumstreiber der Marke Moncler. Dort wuchsen ihre Erlöse um neun Prozent (währungsbereinigt +15 Prozent) auf 822,7 Millionen Euro. In Amerika blieb der Umsatz mit 219,8 Millionen Euro weitgehend stabil, währungsbereinigt wuchs er um fünf Prozent.
In der Region EMEA, die Europa, den Nahen Osten und Afrika umfasst, ging der Umgang hingegen um sechs Prozent (währungsbereinigt -5 Prozent) auf 546,7 Millionen Euro zurück. Das Management begründet dies mit einer schwächeren lokalen Nachfrage sowie einer sinkenden Zahl von Tourist:innen von Reisenden, insbesondere aus Asien.
Stone Island konnte hingegen in allen Regionen Zuwächse verbuchen. So stieg der Neun-Monats-Umsatz in Asien um 16 Prozent (währungsbereinigt +23 Prozent) auf 86,4 Millionen Euro, in der Region EMEA um ein Prozent (währungsbereinigt +1 Prozent) auf 198,3 Millionen Euro und in Amerika sogar um 22 Prozent (währungsbereinigt +26 Prozent) auf 21,5 Millionen Euro.
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