Marimekko steigert Quartalsgewinn um ein Viertel
Der finnische Textilkonzern Marimekko Corporation konnte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein Umsatzplus erzielen und seinen Gewinn kräftig steigern. Zu verdanken war dies vor allem kräftigen Zuwächsen im internationalen Geschäft.
Laut einem am Mittwoch veröffentlichten Zwischenbericht belief sich der Umsatz im Zeitraum von Januar bis März auf 41,4 Millionen Euro. Damit stieg er im Vergleich zum Vorjahresquartal um fünf Prozent.
Wachstumstreiber bleibt das internationale Geschäft
Im finnischen Heimatmarkt blieben die Erlöse mit 18,8 Millionen Euro konstant. Aufwärts ging es hingegen im internationalen Geschäft, das ein Plus von neun Prozent auf 22,6 Millionen Euro erzielte. In Skandinavien stieg der Umsatz um 19 Prozent auf 5,0 Millionen Euro, im übrigen Europa um elf Prozent auf 4,4 Millionen Euro und in Amerika um 20 Prozent auf 3,3 Millionen Euro. Im asiatisch-pazifischen Raum, der im Fokus der aktuellen Expansionspläne steht, lagen die Erlöse bei 10,0 Millionen Euro und damit geringfügig über dem entsprechenden Vorjahresniveau.
Alle Produktkategorien trugen zum Wachstum bei. So stiegen die weltweiten Umsätze mit Bekleidung um drei Prozent auf 15,2 Millionen Euro, mit Heimtextilien um drei Prozent auf 17,2 Millionen Euro und mit Taschen und Accessoires um elf Prozent auf 9,0 Millionen Euro.
Dank des Umsatzwachstums und höherer Margen wuchs das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahresquartal um 20 Prozent auf 5,1 Millionen Euro. Der Nettogewinn erreichte eine Höhe von 4,1 Millionen Euro, was einem Plus von 25 Prozent entsprach.
Nach „starkem Start“: Das Unternehmen bestätigt seine Jahresprognosen
CEO und President Tiina Alahuhta-Kasko zeigte sich mit der Entwicklung im jüngsten Quartal zufrieden. „Unser starker Start ins Jahr 2026 unterstreicht unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und versetzt uns in eine gute Position, um auch in einem sich ständig verändernden und herausfordernden Geschäftsumfeld weiterhin in Bereiche wie die Steigerung der Markenbekanntheit, die Digitalisierung, den Ausbau unseres Omnichannel-Vertriebsnetzes und die Nachhaltigkeit zu investieren“, erklärte sie in einem Statement.
Konkret plant das Unternehmen, im Laufe des Jahres zehn bis 15 neue Stores und Shop-in-Shop-Flächen zu eröffnen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den asiatischen Märkten.
An seinen Jahresprognosen hielt das Management trotz der anhaltenden wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten fest. Erwartet wird also weiterhin, dass der Umsatz über dem Vorjahresniveau von 189,6 Millionen Euro liegen wird. Die um Sondereffekte bereinigte operative Marge soll 16 bis 19 Prozent erreichen.
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