Mango: Rekordumsatz und -gewinn trotz Wachstumseinbußen in 2024
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Mango hat trotz verlangsamten Wachstums im Geschäftsjahr 2024 erneut Rekorde bei Umsatz und Ergebnis aufgestellt. Der spanische Bekleidungsanbieter erzielte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn neue Bestmarken. Der Umsatz lag bei über 3,3 Milliarden Euro, der Nettogewinn bei 219 Millionen Euro.
Laut dem vom kürzlich verstorbenen Isak Andic gegründeten Unternehmen erzielte Mango in 2024 einen Gesamtumsatz von 3,34 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 7,57 Prozent gegenüber den 3,10 Milliarden Euro in 2023. Ein durchaus positives Ergebnis, das jedoch eine Verlangsamung des Wachstums im Vergleich zum Umsatzplus von 15,45 Prozent in 2023 gegenüber dem Vorjahr darstellt.
In Bezug auf die Rentabilität meldete das spanische Unternehmen ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 636 Millionen Euro (+19,32 Prozent gegenüber dem Vorjahr), was zu einem Nettogewinn von 219 Millionen Euro führte. Dies entspricht einer Steigerung von 27,25 Prozent gegenüber den 172,1 Millionen Euro im Vorjahr.
Stärkere internationale Präsenz und höchste Investitionen der Unternehmensgeschichte
Die wichtigsten Details des Jahresabschlusses nach Geschäftsbereichen zeigen, dass die Damenmode von Mango weiterhin 79 Prozent des Gesamtumsatzes und somit die Haupteinnahmequelle des Unternehmens darstellt. Die übrigen Geschäftsbereiche, Herrenmode sowie Kinder- und Jugendmode, machten zusammen die restlichen 21 Prozent des Umsatzes aus.
Betrachtet man die Vertriebskanäle, so machte der Online-Umsatz mit knapp 1,1 Milliarden Euro etwa ein Drittel des Gesamtumsatzes aus und stieg damit leicht gegenüber den etwas über 1 Milliarde Euro in 2023. Mit einem Umsatz von knapp 2,2 Milliarden Euro generiert der stationäre Handel weiterhin den Großteil der Erlöse.
Diese dominante Rolle wollte der Konzern in diesem Jahr stärken, indem er einen Großteil der Investitionen in Höhe von 219 Millionen Euro (+17 Prozent) in die Erweiterung und Modernisierung seines Vertriebsnetzes steckte. Dies ist die größte Investition in der Geschichte des Unternehmens und ein erheblicher Teil der 600 Millionen Euro, die im Rahmen des Strategieplans bis 2026 für Investitionen vorgesehen sind.
Allein im vergangenen Jahr wurden mit diesen Mitteln über 260 neue Filialen eröffnet, im Rahmen des Ziels, zwischen 2024 und 2026 insgesamt 500 neue Verkaufsstellen zu schaffen. Dadurch verfügte Mango zum Jahresende über ein Vertriebsnetz von knapp 2.850 Filialen in mehr als 120 Märkten.
Aufgeschlüsselt nach Märkten entfielen zum Jahresende 2024 22 Prozent des Gesamtumsatzes von Mango auf Spanien. Das Unternehmen sieht seine Internationalisierungsstrategie damit als erfolgreich an, da der Anteil des spanischen Geschäfts zurückgegangen ist und der internationale Umsatz gestiegen ist. Während der globale Umsatz insgesamt positiv blieb, stieg der Anteil des internationalen Geschäfts am Gesamtumsatz von Mango innerhalb eines Jahres von 71 auf 78 Prozent im Jahr 2024.