• Home
  • Nachrichten
  • Business
  • LVMH: Krieg im Nahen Osten belastet Umsatz

LVMH: Krieg im Nahen Osten belastet Umsatz

Die Umsätze des weltweit führenden französischen Luxusgüterkonzerns LVMH fielen im ersten Quartal des Jahres um sechs Prozent. Grund dafür war der Krieg im Nahen Osten, der das Geschäft in der Region beeinträchtigte.

Das Unternehmen, das vor allem für Louis-Vuitton-Handtaschen, Dior-Mode, Moët-&-Chandon-Champagner und Tiffany-Schmuck bekannt ist, verzeichnete von Januar bis März einen Umsatz von 19,1 Milliarden Euro. Auf organischer Basis, also ohne Berücksichtigung von Wechselkursschwankungen und Geschäftsveränderungen, stieg der Umsatz um ein Prozent.

„LVMH hat seine starke Innovationsdynamik beibehalten und eine gute Widerstandsfähigkeit in einem weiterhin gestörten geopolitischen und wirtschaftlichen Umfeld gezeigt. Dieses wurde durch den Konflikt im Nahen Osten noch verstärkt“, so das Unternehmen in einer Erklärung. Das Unternehmen erklärte, der von den Vereinigten Staaten und Israel gegen den Iran geführte Krieg habe „einen negativen Einfluss von rund einem Prozent auf das organische Wachstum des Quartals“ gehabt. Es äußerte jedoch die Hoffnung, die Umsatzeinbußen ausgleichen zu können, sobald die Verbraucher:innen in die Geschäfte zurückkehren.

Der Konflikt, bei dem der Iran Raketen- und Drohnenangriffe auf seine Nachbarn am Golf startete, beeinträchtigte den Flugverkehr in der Region stark. Die Region ist ein wichtiges Drehkreuz für Langstreckenflüge zwischen Europa und Asien. Zudem wurde der Transport von Öl und Gas durch die Straße von Hormus gestört. Die Region Naher Osten macht etwa sechs Prozent des Umsatzes von LVMH aus.

Umsatzrückgang bei Mode und Lederwaren

LVMH hat, wie andere Luxuskonzerne auch, in den letzten Jahren unter der Wachstumsverlangsamung in China gelitten. Das Unternehmen verwies jedoch auf positive Trends dort sowie in den Vereinigten Staaten. Der Anstieg der Handelsspannungen zwischen den beiden Ländern trug im vergangenen Jahr zu einem Umsatzrückgang von fünf Prozent auf 80,8 Milliarden Euro bei LVMH bei.

Der Nettogewinn von LVMH sank 2025 um 13 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro. Dies war hauptsächlich auf eine Sondersteuer für große französische Unternehmen zurückzuführen.

Im Segment Mode und Lederwaren, dem größten von LVMH, sank der Umsatz im ersten Quartal 2026 um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Es war auch das einzige Produktsegment, das auf organischer Basis schrumpfte.

Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.

FashionUnited nutzt Künstliche Intelligenz, um die Übersetzung von Artikeln zu beschleunigen und das Endergebnis zu verbessern. Sie helfen uns, die internationale Berichterstattung von FashionUnited einer deutschsprachigen Leserschaft schnell und umfassend zugänglich zu machen. Artikel, die mithilfe von KI-basierten Tools übersetzt wurden, werden von unseren Redakteur:innen Korrektur gelesen und sorgfältig bearbeitet, bevor sie veröffentlicht werden. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@fashionunited.com


ODER ANMELDEN MIT
LVMH