• Home
  • Nachrichten
  • Business
  • Lingerie-Konzern Van de Velde meldet leichten Umsatz- und Gewinnrückgang im Geschäftsjahr 2024

Lingerie-Konzern Van de Velde meldet leichten Umsatz- und Gewinnrückgang im Geschäftsjahr 2024

Von Sylvana Lijbaart

Wird geladen...

Scroll down to read more
Business
Kampagnenbild Sarda. Credits: Sarda

Der belgische Lingerie-Konzern Van de Velde musste im Geschäftsjahr 2024 leichte Einbußen beim Umsatz und Gewinn hinnehmen. Das Unternehmen habe einen schwachen Start aufgrund eines „schwierigen Frühjahrs für die gesamte Modebranche“ erlebt, sich aber in der zweiten Jahreshälfte etwas erholen können, erklärte CEO Karel Verlinde im Geschäftsbericht.

Die Muttergesellschaft der Marken Marie Jo, Primadonna, Sarda, Lincherie und Rigby & Peller erzielte einen Umsatz von 205,8 Millionen Euro, was einem Rückgang um 3 Prozent auf vergleichbarer Basis entspricht.

Der Umsatz im Großhandelsgeschäft ging um 7,1 Prozent zurück und bremste das Wachstum des Unternehmens. Verlinde erklärte, dass der Umsatz im ersten Halbjahr durch einen „deutlichen Rückgang der Bademodenverkäufe“ negativ beeinflusst worden sei. Die zweite Jahreshälfte 2024 habe eine „allmähliche Verbesserung“ dank einer „gezielten Strategie zur Stärkung der kontrollierten Verfügbarkeit unserer Marken in wichtigen Stadtzentren durch Kooperationen mit Premium-Kaufhäusern“ gebracht. Der B2B-Umsatz belief sich auf 152,6 Millionen Euro.

Der Direktvertrieb an die Verbraucher:innen machte hingegen Fortschritte. Van de Velde verzeichnete in diesem Kanal ein Wachstum um 11,3 Prozent und erreichte einen Umsatz von 53,1 Millionen Euro. Dieses Wachstum wurde durch die digitalen Vertriebskanäle beflügelt. Van de Velde hatte seine digitale Strategie im vergangenen Jahr auf neue Märkte und Plattformen ausgeweitet, wodurch der Übergang von physischen Verkaufsstellen kompensiert werden konnte, heißt es im Geschäftsbericht.

Der Gewinn von Van de Velde sinkt trotz eines Aufwärtstrends in der zweiten Jahreshälfte 2024

Das konsolidierte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 50,2 Millionen Euro, verglichen mit 56,6 Millionen Euro im Jahr 2023. Dies entspricht einem Rückgang um 9,8 Prozent. Dieser sei auf den Umsatzrückgang in Verbindung mit gezielten zusätzlichen Marketinginvestitionen und steigenden Personalkosten aufgrund der Inflation zurückzuführen gewesen, erklärte der CEO. Der Konzernüberschuss von Van de Velde lag bei 32 Millionen Euro, rund 1,6 Millionen Euro weniger als im Vorjahr.

Trotz der herausfordernden Marktbedingungen blickt Verlinde zuversichtlich auf das Geschäftsjahr 2025: „Die starke Marktposition unserer Marken Primadonna und Marie Jo in den Benelux-Ländern und Deutschland, kombiniert mit einer wachsenden physischen und digitalen Präsenz, bilden ein solides Fundament für die Zukunft.“ Der CEO betonte, dass die Marke Sarda seit dem Rebranding im September 2024 mehr Kundinnen und Kunden anziehe als noch unter ihrem alten Namen Andres Sarda. Nach dem Rebranding sollte die spanische Lingerie-Marke zu einer „Next-Gen-Version“ werden – hin zu einer „mutigen und noch verführerischeren Zukunft“.

Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.

FashionUnited nutzt Künstliche Intelligenz, um die Übersetzung von Artikeln zu beschleunigen und das Endergebnis zu verbessern. Sie helfen uns, die internationale Berichterstattung von FashionUnited einer deutschsprachigen Leserschaft schnell und umfassend zugänglich zu machen. Artikel, die mithilfe von KI-basierten Tools übersetzt wurden, werden von unseren Redakteur:innen Korrektur gelesen und sorgfältig bearbeitet, bevor sie veröffentlicht werden. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@fashionunited.com

Andres Sarda
Lincherie
Marie Jo
PrimaDonna
Rigby & Peller
Sarda
Van de Velde