Lenzing Gruppe meldet fast 600 Millionen Euro Verlust

Die österreichische Lenzing Gruppe, einer der führenden Hersteller von regenerierten Cellulosefasern für die Textil- und Vliesstoffindustrien, ist im vergangenen Geschäftsjahr tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Wie das börsennotierte Unternehmen schon im Januar bekanntgegeben hat, muss Lenzing Sonderabschreibungen in Höhe von 465 Millionen Euro vornehmen. Diese Sonderabschreibungen resultieren aus einem Wertminderungsbedarf bedingt durch die weiterhin bestehenden Unsicherheiten im wirtschaftlichen Umfeld, den nach wie vor erhöhten Rohstoff- und Energiekosten sowie erhöhten Diskontierungssätze aufgrund des geänderten Zinsumfelds. Die Sonderabschreibungen waren nicht zahlungswirksam, wirkten jedoch auf das EBIT und das EBT 2023.


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