Lenzing: Außerordentliche Hauptversammlung beschließt Kapitalerhöhung
Der österreichische Faserhersteller Lenzing AG hat einen weiteren Schritt bei seinen Reformbemühungen gemacht. Laut einer Mitteilung stimmten die Aktionär:innen auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am Dienstag der vom Management geplanten Kapitalerhöhung zu.
Durch die Ausgabe neuer Aktien will das Unternehmen nun rund 300 Millionen Euro einnehmen. Die Kapitalerhöhung soll spätestens bis zum 25. Februar 2027 abgeschlossen werden. Die endgültigen Konditionen einschließlich des Ausgabepreises werden noch vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats festgelegt.
Die Maßnahme ist Bestandteil eines umfassenden Finanzierungspakets im Rahmen des Strategieprogramms „Grow Nonwovens, Reset Textiles“, das der Konzern im Juli vorgestellt hatte. „Die Stärkung der Eigenkapitalbasis verbessert die Bilanzstruktur der Lenzing AG, erhöht ihre finanzielle Stabilität und schafft zusätzlichen Handlungsspielraum“, heißt es in einer Mitteilung. Zudem unterstütze „eine solide Eigenkapitalausstattung die finanzielle Flexibilität der Gesellschaft und die Umsetzung ihrer strategischen Ziele“.
CEO Georg Kasperkovitz freute sich über die positive Resonanz von Seiten der Anleger:innen. „Die breite Zustimmung unserer Aktionärinnen und Aktionäre, insbesondere der Hauptaktionäre B&C Gruppe und Suzano sowie der Oberbank AG, zeigt das Vertrauen in unsere strategische Neuausrichtung“, erklärte er in einem Statement. „Die Kapitalerhöhung stärkt unsere Finanzstruktur und ist ein wichtiger Baustein für die erfolgreiche Umsetzung unserer Strategie ‚Grow Nonwovens, Reset Textiles‘. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, die Profitabilität der Lenzing AG nachhaltig zu steigern und langfristigen Wert zu schaffen.“
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