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Gericht beendet Zwangsverwaltung für Valentino-Tochter

Die gerichtlich angeordnete Zwangsverwaltung für die zum Modehaus Valentino gehörende Gesellschaft Valentino Bags Lab SrL ist vorzeitig beendet worden.

Die Maßnahme war laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters im Mai vergangenen Jahres verhängt worden, weil die Firma, die Accessoires der Marke Valentino herstellt, angeblich mit chinesisch geführten Subunternehmern zusammenarbeitete, bei denen ausbeuterische Arbeitsbedingungen herrschten. Seinerzeit war eine einjährige Zwangsverwaltung angeordnet worden. Diese wurde nun vorzeitig aufgehoben.

Valentino begrüßte die Entscheidung. Während des gesamten Prozesses habe das Unternehmen mit dem vom Gericht bestellten Verwalter uneingeschränkt zusammengearbeitet und „aktiv zu einem konstruktiven Dialog beigetragen, der den bereits in den Vorjahren eingeleiteten Verbesserungsprozess beschleunigte und stärkte“, erklärte das Modehaus in einem Statement. Diese Zusammenarbeit sei „Teil des umfassenden Engagements von Valentino für Transparenz, Integrität der Lieferkette sowie Respekt gegenüber Arbeitnehmer:innen und Kund:innen“.

Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen seine Governance-Kriterien verschärft und selektivere Verfahren bei der Auswahl von Zulieferern eingeführt, um eine bessere Überwachung und Kontrolle der Lieferkette zu gewährleisten.

Italienische Gerichte hatten im vergangenen Jahr eine Reihe von Modeunternehmen ins Visier genommen, um illegale Arbeitspraktiken bei Subunternehmen zu unterbinden.

Dieser Artikel wurde am 8. April 2026 um 17.05 Uhr mit zusätzlichen Angaben aus einem Statement von Valentino ergänzt.


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