Lanvin Group verzeichnet 18 Prozent Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2025
Die Lanvin Group hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von 240 Millionen Euro abgeschlossen, teilte der chinesische Luxusmodekonzern am Donnerstag mit. Dies entspricht einem Rückgang von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen bezeichnete die Periode als ein herausforderndes globales Luxusmarktumfeld.
Die Entwicklung spiegelte makroökonomischen Gegenwind sowie gezielte Transformationsinitiativen wider. Der Konzern verzeichnete jedoch eine sequenzielle Verbesserung in der zweiten Jahreshälfte, die auf operative Anpassungen und die Neupositionierung der Marken zurückgeführt wurde. Der Direct-to-Consumer-Kanal (D2C) blieb der wichtigste Vertriebsweg des Unternehmens und machte 68 Prozent des Gesamtumsatzes aus.
Strategische Fortschritte trotz schwieriger Marktbedingungen
Zhen Huang, Vorsitzender der Lanvin Group, erklärte, dass 2025 ein Jahr der disziplinierten Umsetzung gewesen sei. Er betonte, dass der Konzern trotz des schwierigen Umfelds die Transformationsinitiativen vorangetrieben und die Abläufe gestrafft habe. Der Vorsitzende zeigte sich zuversichtlich, dass der Konzern nach der verbesserten Dynamik in der zweiten Jahreshälfte nachhaltiges Wachstum erzielen könne.
Der Konzern konzentrierte sich in diesem Zeitraum auf die Optimierung seines Portfolios. Diese umfasste selektive Filialschließungen und strengere Kostenkontrollen. Die Maßnahmen trugen zu einer Verbesserung des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) bei, das sich von minus 94 Millionen Euro im Jahr 2024 auf minus 90 Millionen Euro verbesserte. Die Ausgliederung der italienischen Herrenmodemarke Caruso wurde ebenfalls als Schritt zur Schärfung des strategischen Fokus genannt.
Wolford mit 14 Prozent weniger Umsatz
Das französische Flaggschiff-Label Lanvin verzeichnete einen Umsatzrückgang von 30 Prozent auf 58 Millionen Euro. Der Konzern führte dies auf die laufende Neupositionierung der Marke und die Optimierung des Filialnetzes zurück. Trotz des Rückgangs blieb die Bruttomarge bei 58 Prozent. In der zweiten Jahreshälfte verzeichnete das Unternehmen unter der kreativen Leitung von Peter Copping eine verbesserte Marktresonanz.
Die österreichische Marke Wolford meldete einen Umsatzrückgang von 14 Prozent auf 76 Millionen Euro. Während die erste Jahreshälfte durch Logistikstörungen beeinträchtigt war, zeigte die zweite Jahreshälfte dank wiederhergestellter Kapazitäten eine Verbesserung. Der Großhandel der Marke wuchs im Jahresvergleich um 19 Prozent. Die Ernennung von Marco Pozzo zum Chief Executive Officer (CEO) soll die Führung in dieser Erholungsphase stärken.
Das italienische Schuhlabel Sergio Rossi verzeichnete einen Umsatzrückgang von 30 Prozent auf 30 Millionen Euro. Dies spiegelte die Schwäche im D2C- und Großhandelsgeschäft wider. Die Marke befindet sich derzeit im Übergang zu einem Asset-Light-Modell.
Das US-amerikanische Luxushaus St. John blieb der stabilste Performer mit einem Umsatzrückgang von nur einem Prozent auf 78 Millionen Euro. In Nordamerika verzeichnete die Marke Wachstum im Großhandel und im E-Commerce, die in der Berichtswährung um 14 Prozent beziehungsweise 25 Prozent zulegten.
Mit Blick auf 2026 erwartet die Lanvin Group, ihr aktuelles Transformationsprogramm weitgehend abzuschließen. Der Konzern will auf den Fortschritten der zweiten Jahreshälfte 2025 aufbauen, unterstützt durch erneuerte kreative Dynamik und ein fokussierteres Betriebsmodell. Obwohl die Marktunsicherheit anhält, zeigt sich der Konzern überzeugt, dass die im vergangenen Jahr ergriffenen Maßnahmen eine solidere Grundlage für langfristiges Wachstum geschaffen haben.
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