Lanvin Group kämpft im „Übergangsjahr“ 2024 mit zweistelligem Umsatzrückgang
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Die Jahresergebnisse des chinesischen Modekonzerns Lanvin Group Holdings Limited stehen im Zeichen eines „Übergangsjahres“, in dem das Unternehmen seine kreative Ausrichtung und strategischen Aktivitäten angepasst hat. Der Eigentümer der Marken Lanvin, Wolford, Sergio Rossi, St. John und Caruso verzeichnet für das Geschäftsjahr 2024 einen zweistelligen Umsatzrückgang, wie aus den am Freitag veröffentlichten vorläufigen Ergebnissen hervorgeht.
Der Gesamtumsatz der Lanvin Group beläuft sich auf 328,2 Millionen Euro, was einem Rückgang von 23 Prozent entspricht. Besonders stark betroffen ist das Großhandelsgeschäft mit einem Minus von 28 Prozent, während der Direktvertrieb um 19 Prozent zurückging.
Der österreichische Bekleidungsanbieter Wolford, der seine Zahlen bereits einen Tag zuvor in einer Ad-hoc-Mitteilung veröffentlichte, erwirtschaftete mit 87,7 Millionen Euro den größten Umsatzanteil. Die Marke kämpft jedoch mit einem Umsatzrückgang von 30 Prozent. Dahinter folgt die Modemarke Lanvin mit 82,7 Millionen Euro Umsatz und einem Rückgang von 26 Prozent. Auch Sergio Rossi verzeichnet mit 41,9 Millionen Euro ein Minus von 30 Prozent.
Während Lanvin und Sergio Rossi unter dem branchenweiten Gegenwind litten, zeigten sich die Labels St. John und Caruso widerstandsfähiger. Ihr Umsatz ging vergleichsweise moderat um zwölf beziehungsweise sieben Prozent zurück. Dies unterstreicht laut Mutterkonzern „die Stärke ihrer loyalen Kund:innenbasis und die differenzierte Marktpositionierung“.
Schwächere Produktnachfrage setzt Lanvin Group zu
Regional betrachtet verzeichnet die Lanvin Group eine schwächere Produktnachfrage in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) sowie in Großchina. Die Umsätze sanken dort um 28 beziehungsweise 37 Prozent. Trotz des Rückgangs bleibt EMEA mit 145,3 Millionen Euro Umsatz der wichtigste Absatzmarkt des Konzerns. Besonders im Großhandelsgeschäft machte sich eine „vorsichtige Stimmung der Händler:innen“ bemerkbar, die insbesondere Lanvin und Sergio Rossi traf. In Großchina blieb die Umsatzentwicklung hinter den Erwartungen zurück, weshalb das Unternehmen gezielte Maßnahmen zur Wachstumsförderung umsetzt.
Stabiler entwickelten sich die Märkte in Nordamerika und Japan. Dort sanken die Umsätze um 13 beziehungsweise 12 Prozent.
Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2025 hält die Lanvin Group an ihrer langfristigen Vision fest, wie aus dem Jahresbericht hervorgeht. Um das Wachstum zu fördern, hat das Unternehmen sein Management unter der Leitung des neuen Vorstandsvorsitzenden Andy Lew verstärkt und einen zweiten Hauptsitz in Europa eröffnet, um die lokale Präsenz zu stärken. Zudem sollen die relativ neuen Kreativdirektoren bei Lanvin und Sergio Rossi die Marken weiter vorantreiben.
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