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Lanvin Group: Jahresumsatz sinkt um fast 18 Prozent

Der chinesische Modekonzern Lanvin Group musste im Jahr 2025 erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Das geht aus einem Zwischenbericht hervor, den die Muttergesellschaft der Marken Lanvin, Wolford, Sergio Rossi und St. John am Dienstag veröffentlichte. Die Resultate spiegelten demnach das schwierige Marktumfeld und umfangreichen internen Umstrukturierungen wider.

Vorläufigen Zahlen zufolge erreichte der Konzernumsatz aus fortgeführten Geschäften – also ohne die Beiträge der kürzlich veräußerte Marke Caruso – eine Höhe 240,5 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang um 17,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Management führte die Einbußen auf die anhaltende Marktvolatilität und die Umsetzung strategischer Initiativen zurück, bei denen der Konzern die langfristige Markenpositionierung gegenüber kurzfristigem Volumen priorisiert.

Operative Veränderungen prägten das vergangene Jahr

Das Geschäftsjahr 2025 war nach Angaben des Unternehmens von operativen Veränderungen bei den vier Kernmarken der Gruppe geprägt. Das französische Couture-Haus Lanvin begann unter Kreativdirektor Peter Copping einen kreativen Wandel. Coppings Debütkollektion habe in der Branche ein positives Feedback erhalten, erklärte der Konzern. Dies hat sich in einer ermutigenden Orderdynamik in der Kategorie Damenmode niedergeschlagen. Das Unternehmen gab zudem die Ernennung von Barbara Werschine zur stellvertretenden CEO von Lanvin bekannt.

Der österreichische Bekleidungsanbieter Wolford ernannte Marco Pozzo zum CEO und verzeichnete zuletzt eine Stabilisierung der operativen Performance, wobei sich Produktions- und Logistikbedingungen verbesserten. Die Marke meldete zudem Fortschritte in ihren E-Commerce- und Wholesale-Kanälen.

Der amerikanische Strickwarenspezialist St. John zeigte indessen dank einer treuen Stammkundschaft Widerstandsfähigkeit auf dem nordamerikanischen Markt. Mandy West war vor wenigen Tagen zur neuen Geschäftsführerin der Marke ernannt worden.

Das italienische Schuhlabel Sergio Rossi setzte seinen Wandel zu einem Asset-Light-Geschäftsmodell fort. Diese Transformation umfasste Anpassungen der Fertigungsstrukturen zur Erhöhung der Lieferkettenflexibilität.

2026 soll das laufende Transformationsprogramm weitgehend abgeschlossen werden

Die Resultate in den einzelnen Marktregionen entwickelten sich im vergangenen Jahr unterschiedlich. Nordamerika blieb der stabilste Markt für die Gruppe. In der Region EMEA, die Europa, den Nahen Osten und Afrika umfasst, sowie in Großchina machten sich hingegen die schwierigeren Rahmenbedingungen bemerkbar. Diese Märkte waren vom vorsichtigen Orderverhalten der Wholesale-Partner und veränderten Konsumgewohnheiten betroffen.

Mit Blick auf 2026 erwartet die Lanvin Group, ihr aktuelles Transformationsprogramm weitgehend abzuschließen. Die Strategie für das kommende Jahr sieht eine Vertiefung der Markenpräsenz in den Heimatmärkten vor. Zudem sollen weitere Asset-Light-Initiativen und strategische Partnerschaften geprüft werden. Die Gruppe will nach eigenen Angaben die kreative Erneuerung ihrer Marken und eine schlankere Betriebsstruktur nutzen, um sich in der sich wandelnden Luxuslandschaft zu behaupten.

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