Lands' End meldet Umsatzplus und schwarze Zahlen im zweiten Quartal

Der US-amerikanische Bekleidungshändler Lands’ End Inc. konnte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 seinen Umsatz steigern und in die Gewinnzone zurückkehren. Das geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Zwischenbericht hervor.

Demnach belief sich der Konzernumsatz in den 13 Wochen vor dem 31. Juli auf 302,0 Millionen US-Dollar (260,1 Millionen Euro), was eine Steigerung um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutete. Wachstumstreiber war das digitale Geschäft in den USA mit einem Plus von 5,3 Prozent auf 268,9 Millionen US-Dollar. Im europäischen E-Commerce lagen die Erlöse bei 19,7 Millionen US-Dollar und damit nur geringfügig über dem entsprechenden Vorjahreswert (+0,5 Prozent).

Dank einer Rückerstattung unrechtmäßiger Zollzahlungen stieg die Bruttomarge um 320 Basispunkte auf 52,0 Prozent. Gleichzeitig verbuchte das Unternehmen höhere Betriebskosten, was unter anderem auf gestiegene Marketingaufwendungen und die Auswirkung einer zeitweiligen Störung im Lagermanagement-System zurückzuführen war.

So sank das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 25 Prozent auf 11,3 Millionen US-Dollar. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 3,5 Millionen US-Dollar (3,0 Millionen Euro), nachdem das Unternehmen im Vorjahresquartal noch einen Verlust von 3,7 Millionen US-Dollar hinnehmen musste.

Angesichts der jüngsten Entwicklung blickt das Management etwas vorsichtiger auf das Gesamtjahr: Die Umsatzprognose, die bislang zwischen 1,30 und 1,40 Milliarden US-Dollar gelegen hatte, wurde auf 1,30 bis 1,35 Milliarden US-Dollar gekappt. Das Ziel für das um Sondereffekte bereinigte EBITDA wurde von 68,0 bis 78,0 Millionen US-Dollar auf 62,0 bis 70,0 Millionen US-Dollar gesenkt.


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