Längerer Lockdown in England: Frasers Group kündigt Wertberichtigungen von über 100 Millionen Pfund an

Der britische Handelskonzern Frasers Group plc erwartet angesichts des voraussichtlich noch fast zwei Monate andauernden Lockdowns in England weitere Ergebnisbelastungen in dreistelliger Millionenhöhe. Das Unternehmen rechne damit, zusätzliche Wertberichtigungen in Höhe von mehr als 100 Millionen Britischen Pfund (116 Millionen Euro) vornehmen zu müssen, teilte die Frasers Group am Dienstag mit.

Die Neubewertung betreffe Immobilien und weitere Sachanlagen, erklärte der Einzelhändler. Der Konzern, zu dem unter anderem die Sportartikelkette Sports Direct gehört, begründete die Schätzung mit „der Länge des gegenwärtigen Lockdowns, möglichen systemischen Veränderungen des Verbraucherverhaltens und dem Risiko zukünftiger Beschränkungen“.

Am Vortag hatte der britische Premierminister Boris Johnson einen Lockerungsplan für die Schutzmaßnahmen gegen die Covid-19-Pandemie vorgestellt. Dieser sieht vor, dass Geschäfte, die keine Güter des täglichen Bedarfs anbieten, in England frühestens am 12. April wieder öffnen dürfen.

Foto: Frasers Group

 

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