Kürzlich übernommener Schuhhersteller André bereitet Expansionsphase vor
In einem schwierigen Konsumumfeld und trotz des jahrelangen Abbaus von Personal und Geschäften bereitet der im Januar übernommene Schuhhersteller André eine „zukünftige Expansionsphase“ vor. Dies geht aus einer Gerichtsentscheidung hervor, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.
Im April 2025 wurde für André ein Insolvenzverfahren eröffnet. Laut Übernahmeangebot waren die Gründe eine „flaue“ Konjunktur und „steigende Mietkosten“. Es fanden sich zwei Kaufinteressenten.
Zum einen war dies die französische Modegruppe Beaumanoir aus der Bretagne. Sie ist Eigentümerin von Sarenza und hatte bereits Naf Naf, Jennyfer sowie La Halle übernommen. Zum anderen war es der belgische Geschäftsmann Karim Redjal, dem André bereits gehörte.
Ende Januar entschied das Pariser Handelsgericht (TAE) zugunsten von Redjal. Er verpflichtete sich zur Übernahme von 43 Mitarbeitenden, davon 33 mit unbefristeten Verträgen, sowie sieben Boutiquen und zwei ‚Corners‘. Dies geht aus der Entscheidung hervor, die der AFP am Donnerstag vorlag.
Das Gericht war der Ansicht, dass Redjal eine „kühne und ehrgeizige industrielle Herausforderung“ vorgelegt habe. Es lobte seine Branchenkenntnis sowie seine Verbundenheit mit der „Marke, die er modernisieren will“.
Redjal „plant, sich auf die rentabelsten Verkaufsflächen zu konzentrieren, um deren Leistung zu steigern und eine zukünftige Expansionsphase vorzubereiten“, erklärten die Richter:innen.
Zudem schlug der Geschäftsmann vor, „die Tätigkeit aus eigenen Mitteln zu finanzieren“. Das TAE erkannte an, dass dies „ein neues Risiko darstellt, das auf bereits sehr hohe Investitionen von Redjal folgt“.
André gehörte einst zum ehemaligen Aushängeschild der französischen Textilindustrie, Vivarte. 2018 wurde das Unternehmen zunächst von der Online-Verkaufsplattform Spartoo übernommen. Darauf folgte 2020, während eines Insolvenzverfahrens, die Übernahme durch das Unternehmen 1Monde9 von François Feijoo. Feijoo war selbst ehemaliger Chief Executive Officer (CEO) der Marke.
Dieser hatte die Anzahl der Geschäfte mehr als halbiert. Von den damals 180 Verkaufsstellen behielt er nur etwa 50 Geschäfte und 13 Partnergeschäfte.
2023 wurde der „Schuhmacher, der weiß, wie man Schuhe macht“ nach einem zweiten Insolvenzverfahren erneut übernommen. Das belgische Unternehmen Optakare unter der Leitung des Geschäftsmanns Karim Redjal hatte auf die Marke gesetzt. Dabei wurden 119 von 250 Arbeitsverträgen und 21 von 50 Boutiquen gerettet.
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