Kering spricht mit Christopher Kane über Rückkauf seiner Marke

Der französische Modekonzern Kering spricht mit dem britischen Designer Christopher Kane darüber, ob dieser sein gleichnamiges Label wieder vollständig übernehmen will.

Kering SA und Christopher Kane arbeiten an einem “graduellen und harmonischen" Übergang, sagte das Unternehmen in einer Mitteilung am Donnerstag. Kering hatte einen Anteil von 51 Prozent an dem Label 2013 übernommen. Als Folge der Verhandlungen wird das Label Christopher Kane im Halbjahresbericht, der am 26. Juli veröffentlicht wird, unter zur "Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche" geführt.

Kering fokussiert sich derzeit auf seine umsatzstarken Luxuslabels. Im Zuge dieser Strategie hat der Konzern bereits seinen Mehrheitsanteil am deutschen Sportkonzern Puma SE abgegeben und will sich auch von der US-Sportmarke Volcom trennen. Auch die britische Designerin Stella McCartney hat ihr Modehaus im März wieder vollständig von Kering übernommen. Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete Kering einen Umsatz von 10,8 Milliarden Euro, davon entfielen über die Hälfte auf das derzeit florierende italienische Label Gucci unter der kreativen Leitung von Designer Alessandro Michele.

Christopher Kane hatte sein gleichnamiges Label 2006 gegründet, fast zeitgleich nach seiner preisgekrönten Abschlusskollektion an der renommierten Londoner Akademie Central Saint Martins.

Foto: Christopher Kane 'Beauty and the Beast' capsule collection, courtesy of Eco-Age and Christopher Kane
 

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