Kein Vorbild für alle: Trigema vererbt den Chefposten
Mit Prahlerei kennt Wolfgang Grupp sich aus. Als Zehnjähriger hat er sie bei Mitschülern auf dem Jesuitenkolleg erlebt. Der eine gab an mit dem väterlichen Schloss, andere protzten mit dem väterlichen Diplomatenstatus, dem väterlichen Ferrari, der väterlichen Firma. Grupp sieht darin nichts Anrüchiges. Vielmehr betrachtet der Trigema-Inhaber das als Grundstein einer Unternehmensnachfolge ganz in seinem Sinn. "Normalerweise sind Kinder stolz auf ihr Elternhaus. Wenn sie das, was der Vater macht, nicht machen wollen, war die Vorbildfunktion fatal."
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Wolfgang Grupp