Kapten & Son übernimmt Rucksackmarke Pinqponq

Die Kölner Rucksack- und Bekleidungsmarke Pinqponq wechselt nun doch den Besitzer.

Kapten & Son übernimmt die Marke von Fond Of, zu dem auch die Marken Ergobag, Satch, Affenzahn, Alvi und Aevor gehören. Das bestätigte der ebenfalls in Kölner ansässige Rucksack- und Lifestyle-Anbieter gegenüber FashionUnited. Zuvor hatten mehrerer Branchen- und Wirtschaftsmedien wie das Handelsblatt darüber berichtete Die Transaktion erfolgt im Rahmen eines Asset-Deals. Dabei wechselt die Marke den Besitzer, während der operative Betrieb der für Pinqponq zuständigen Fond-Of-Tochter Baesiq wie bereits angekündigt eingestellt werden. Ein Kaufpreis wurde nicht bekannt.

Pinqponq soll als eigenständige Marke weitergeführt werden

Kapten & Son will Pinqponq nicht in die eigene Marke integrieren, sondern als eigenständige Marke weiterführen. Das Unternehmen sieht die Übernahme als Ergänzung seines bestehenden Portfolios. Kapten & Son vertreibt neben Rucksäcken und Taschen unter anderem Sonnenbrillen, Uhren, Jacken und weitere Lifestyle-Accessoires. Das Unternehmen wurde 2014 in Münster gegründet und hat seinen Hauptsitz inzwischen ebenfalls in Köln.

Pinqponq war ursprünglich als nachhaltige Lifestyle-Rucksackmarke innerhalb der Fond-Of-Gruppe positioniert worden. Die Produkte mit dem charakteristischen Zwei-Punkte-Logo richten sich vor allem an urbane Konsument:innen und verbinden Funktionalität mit einem modischen Anspruch. In den letzten Jahren wurde die Kollektion um einzelne Jackenmodelle und Oberteile ergänzt.

Fond Of konzentriert sich auf Kinder und Familien

Für Fond Of markiert der Verkauf einen weiteren Schritt in der strategischen Neuausrichtung. Das Kölner Unternehmen, das vor allem für die Schulranzenmarken Ergobag und Satch bekannt ist, hatte im Juli angekündigt, sich von Pinqponq zu trennen. Der Fokus soll künftig stärker auf Produkten für Kinder und Familien liegen.

Die Entscheidung fällt in eine Phase der Transformation bei Fond Of. Nach Angaben des Kölner Stadt-Anzeigers sollen im Zuge der Neuausrichtung rund zehn Prozent der Stellen wegfallen; das Unternehmen beschäftigt rund 330 Mitarbeitende.

Weder Fond Of noch Kapten & Son haben sich auf unsere Nachfrage bis zum Veröffentlichungszeitpunkt zu der Transaktion geäußert.


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